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Die "Torero"-Anlage von ArcelorMittal im Genter Hafen
Inland
Wirtschaft

ArcelorMittal nimmt in Gent eine Anlage in Betrieb, in der aus Holzabfall Biokohle entsteht

Der internationale Stahlkonzern ArcelorMittal hat am Standort Genter Hafen 35 Mio. € in eine Anlage investiert, in der Holzabfälle zu Biokohle verarbeitet werden. Mit dieser Biokohle befeuert das Unternehmen ein eigenes Kraftwerk für die Stahlproduktion und produziert zudem noch Biogas. Gleichzeitig soll der CO₂-Ausstoß bis 2030 um ein Drittel gesenkt werden, um bis 2050 bei Null zu stehen. 

Andreas Kockartz
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ArcelorMittal will damit den Ausstoß von Kohlenstoff jährlich um 112.000 Tonnen verringern. Das Stahlwerk im Hafen von Gent ist für einen Großteil der Luft- und Umweltverschmutzung in der gesamten Region verantwortlich, wie kürzlich erst einem Bericht des flämischen Umweltbehörde entnommen werden konnte.

Jetzt aber ergreift ArcelorMittal hier Maßnahmen, um dies zu ändern und um selbst umweltfreundlicher zu werden.

Die gesteckten Ziele sind ambitioniert, denn das Genter Stahlwerk soll seinen CO₂-Ausstoß bis 2030 um ein Drittel senken und soll bis 2050 klimaneutral sein. In diesem Rahmen wurde auch die Anlage entwickelt und errichtet, die Holzabfall in Biokohle umwandelt.  

Diese Anlage, „Torero“ genannt“, wurde mithilfe von Wissenschaftlern und Forschungszentren aus Österreich und Schweden entwickelt und diese Arbeit wurde mit EU-Geldern gefördert. Jährlich sollen hier aus 90.000 Tonnen Abfallholz 40.000 Tonnen Biokohle werden.

Diese Biokohle soll für das Befeuern von Hochöfen und zur Gewinnung von Biogas genutzt werden. Dieses Gas wiederum kann in Ethanol umgewandelt werden, ein Rohstoff, der z.B. bei der Herstellung von Kosmetikprodukten genutzt werden kann. 

ArcelorMittal in Gent

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