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Palais 12/ING Arena in Brüssel
Inland
Justiz

Anschlag bei einem Konzert eines kongolesischen Musikstars in Brüssel verhindert

Die Brüsseler Polizei hat am Samstagabend vor dem Konzertsaal Paleis 12, auch als ING Arena bekannt, einen Mann festgenommen, der offenbar einen Anschlag auf das Konzert des kongolesischen Rumbastars Fally Ipupa verüben wollte. Der Mann, der vier mit Benzin gefüllte Plastikflaschen mit sich führte, gehört zu einer kongolesischen Oppositionsbewegung und wollte sich wohl in der Menge selbst anzünden.

Andreas Kockartz
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Der Mann konnte am Samstag schon einige Stunden vor dem Konzert von Fally Ipupa von Polizisten überwältigt werden. Er führte vier Benzinflaschen und mehrere Feuerzeuge mit sich. Die Polizei wurde gegen 17 Uhr 30 alarmiert, als gemeldet wurde, dass eine Person das Auto eines Konzertbesuchers anzünden wollte.

Der Verdächtige, ein 53 Jahre alter Aktivist der Oppositionsbewegung „Combattants Congolais“, die Widerstand gegen die Regierung im Kongo ausübt, hatte offenbar ein politisches Motiv für sein Vorhaben.

Er wurde festgenommen, verhört und einem Untersuchungsrichter vorgeführt, der ihn unter Auflagen auf freien Fuß setzte. Gegen den Mann wird wegen mündlicher Bedrohung und Bedrohung durch Gesten ermittelt.

Das Konzert des kongolesischen Superstars Fally Ipupa konnte vor rund 15.000 Zuschauern stattfinden. Die „Combattants Congolais“ tauchen regelmäßig vor Konzerten von Ipupa und anderen Stars aus der Demokratischen Republik Kongo auf, vor allem dann, wenn ihnen diese der aktuellen Regierung in dieser ehemaligen belgischen Kolonie zu nahe stehen.   

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