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Neuer Name nach Gemeindfusion

Pajottegem ist der Name, den die Einwohner von drei fusionierten Gemeinden in Flämisch-Brabant gewählt haben

Die Gemeinden Gooik, Galmaarden und Herne werden nächstes Jahr zur Gemeinde "Pajottegem" fusionieren, ein Name, der sich auf die Region Pajottenland (südwestlich von Brüssel) bezieht, in der sie liegen, wie sie am Donnerstagabend auf einer Pressekonferenz bekannt gaben.

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Fünf Ortsbezeichnungen standen zur Abstimmung: "Glooiingen", "Heidemark", "Mooigem", "Pajottegem" und "Reinsberge". Jeder Einwohner über 16 Jahre konnte seinen Lieblingsnamen wählen. Mehr als 5.200 von ihnen gaben eine Stimme ab, was einer Beteiligungsquote von 30 % entspricht.

Die neue Gemeinde Pajottegem wird etwa 25.000 Menschen umfassen und sich über eine Fläche von etwa 120 Quadratkilometern erstrecken. Die Zahl der Gemeinden in Flämisch-Brabant wird somit von 65 auf 63 sinken.

Bürgermeisterin von Lennik bedauert diese Entscheidung

Irina De Knop (Lijst Burgemeester), Bürgermeisterin von Lennik, bedauert, dass der Name der neuen Gemeinde "Pajottegem" lautet. Dies erklärte sie am Freitag in einer ersten Reaktion.

"Wir hätten es lieber gesehen, wenn Pajottegem nicht unter den ersten fünf Plätzen gelandet wäre. Das Pajottenland ist eine viel größere und reichere Region als die drei Gemeinden, die fusioniert haben, wir sind auch Teil des Pajottenlands", meinte sie. Es scheint, als hätten sie keine anderen Trümpfe, die sie ausspielen könnten.

Irina De Knop bedauerte, dass der Name Pajottegem schließlich gewählt wurde, räumte jedoch ein, dass es sich um einen Prozess gehandelt habe, in dem die Bürger selbst entscheiden konnten. Für sie kommt es nicht in Frage, weitere - möglicherweise rechtliche - Schritte gegen diesen Namen einzuleiten. "Nächste Woche findet der Gemeinderat statt, wir werden sehen, was dort gesagt wird", schloss die Bürgermeisterin.

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