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Kollegen gedenken der toten Feuerwehrleute
Inland
Justiz

Brandstifter von Beringen zu fünf Jahren Haft verurteilt

Das Strafgericht in der Limburger Stadt Hasselt hat einen Brandstifter, der ein Feuer gelegt hat, bei dessen Bekämpfung zwei Feuerwehrleute ums Leben kamen, zu 5 Jahren Haft verurteilt. 3 Jahre der Strafe werden zur Bewährung ausgesetzt. Zusätzlich zu den beiden Todesopfern wurde ein dritter Feuerwehrmann schwer verletzt, als er versuchte, den Brand zu bekämpfen.

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Der Staatsanwalt hatte beantragt, den Mann wegen Brandstiftung unter erschwerenden Umständen zu einer fünfjährigen Bewährungsstrafe zu verurteilen. Nachdem der Mann für schuldig befunden worden war, wurde er zu einer Freiheitsstrafe von 5 Jahren verurteilt, von denen drei zur Bewährung ausgesetzt wurden.

Was war geschehen?

In der Nacht des 11. August 2019 wurden zwei leerstehende Geschäfte an der Koolmijnlaan in Beringen ein Opfer der Flammen. Feuerwehrleute aus mehreren Feuerwehrstationen rückten zu dem Brand aus. Es kam zu einem sogenannten Flashover, einer plötzlichen Entzündung heißer Gase mit einer Explosion. Zwei Feuerwehrmänner der Feuerwache Heusden-Zolder starben. Ein dritter Feuerwehrmann erlitt schwere Verbrennungen.

Schnell war klar, dass es sich bei dem Brand um Brandstiftung handelte. Erst im vergangenen Jahr konnten drei Verdächtige festgenommen werden. Zwei von ihnen waren zur Tatzeit minderjährig, ein Tatverdächtiger war achtzehn Jahre alt. Der älteste Verdächtige (heute 23 Jahre alt) wurde vor dem Strafgericht angeklagt.

Die große Frage zu Beginn des Prozesses war, warum der Angeklagte drei Jahre lang geschwiegen hatte. Der Brand ereignete sich im Jahr 2019, aber der Verdächtige kam erst 2022 ins Visier.

Der Vater eines der verstorbenen Feuerwehrmänner fragte zum Prozessauftakt: "Wo war er in all den Jahren? Eine Entschuldigung ist überfällig. Ich möchte, dass sie bestraft werden."

Die an dem Brand beteiligten Minderjährigen waren bereits Anfang dieses Jahres vor einem Jugendgericht erschienen. Das Jugendgericht vertagte den Prozess auf Februar 2024.

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