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In Belgien entdeckte erste Niederschrift einer Klaviersonate von Beethoven wird in Brüssel versteigert

Ein Manuskript von Ludwig van Beethoven wird vom 14. bis 16. Dezember vom Brüsseler Auktionshaus Arenberg versteigert. Die Partitur, die auf 50.000 bis 60.000 Euro geschätzt wird, stammt aus der Privatsammlung eines Brüsseler Anwalts und Freundes der belgischen Königsfamilie. Ein von dem ungarischen Komponisten Franz Liszt unterzeichnetes Blatt wird ebenfalls versteigert.

Martina Luxen
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Dass dieses Notenblatt aus der Feder des großen deutschen Komponisten und Pianisten stammt, daran besteht kein Zweifel. „Das ist seine charakteristische nervöse Handschrift“, erklärt der Experte: „Beethoven hat gleich die Noten niedergeschrieben, die ihm durch den Kopf gingen.“

Konkret handelt es sich tatsächlich um die erste Klaviersonate von Beethoven aus dem Jahr 1796. Das Manuskript war seit 1937 unauffindbar und wurde in der Privatsammlung von Lucien Tonnelier, einem vor fast 100 Jahren verstorbenen Rechtsanwalt aus Brüssel aufgestöbert. Als erfolgreicher Pianist hatte Tonnelier unter anderem Königin Elisabeth begleitet und Prinzessin Marie-José von Belgien Klavierunterricht erteilt.

Die Partitur, die ab Donnerstag im Brüsseler Auktionshaus Arenberg versteigert wird, besteht aus Triolen, Akkorden und Oktaven. In derselben Sammlung befindet sich auch ein Blatt, das von dem ungarischen Komponisten Franz Liszt unterzeichnet wurde.

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