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Meldungen bei der anonymen Drogen-Hotline in Limburg steigt weiter: 528 Meldungen in diesem Jahr

Die Zahl der Meldungen bei der anonymen Drogen-Hotline in der Provinz Limburg steigt weiter an. Letztes Jahr gingen 477 Meldungen ein. In diesem Jahr sind es jetzt schon 528. "Die Hotline hat sich also bewährt und es ist wichtig, dass die Leute weiterhin Verdachtsfälle melden", sagte Marijke Theunis von der Staatsanwaltschaft Limburg gegenüber Radio 2.

Martina Luxen
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Seit der Einrichtung der anonymen Drogenhotline im Jahr 2019 steigt die Zahl der Meldungen jedes Jahr an. Das berichtet die Limburger Staatsanwaltschaft. Meldungen über Drogenlabors können anonym sowohl telefonisch als auch online geschehen.

"Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürger wollen die Polizei und die Staatsanwaltschaft Limburg die Drogenkriminalität und die Gefahr von Drogenlabors für unsere Sicherheit, Gesundheit und unser Lebensumfeld bekämpfen", heißt es bei der Limburger Staatsanwaltschaft.

2019, dem ersten Jahr der Hotline, gingen 169 Meldungen ein. 2020 stieg die Anzahl deutlich auf 226 Meldungen. Im Jahr 2021 verzeichnete die Stelle 395 und im Jahr 2022 sogar 477 Meldungen. Zwischen dem 1. Januar und dem 31. Oktober 2023 wurden bereits 528 Tipps notiert. Diese haben 44 Mal zu einem positiven Ergebnis geführt: von der Entdeckung einer Cannabis-Plantage bis hin zu Hausdurchsuchungen, bei denen große Mengen an Bargeld und Drogen gefunden wurden.

„Immer mehr Leute kennen jetzt diese Hotline ", sagt Marijke Theunis von der Staatsanwaltschaft Limburg: "Wir sehen vor allem, dass die Hemmschwelle viel niedriger ist, weil Tipps seit 2020 auch online eingehen können.

Nützliche Tipps

Die Staatsanwältin betont, dass es sehr wichtig ist, Anzeige zu erstatten, wenn ein Verdacht auf Drogendelikte besteht: „Ein sehr großer Prozentsatz dieser Meldungen führt auch tatsächlich zu nützlichen Hinweisen. Jeder zusätzliche Hinweis ist wichtig, um das Drogenproblem in den Griff zu bekommen."

Dank der anonymen Drogen-Hotline wurden in den letzten vier Jahren mehrere Plantagen und Standorte für Cannabis, Labors zur Herstellung synthetischer Drogen und Dumping von Chemikalien im öffentlichen Raum entdeckt. "Darüber hinaus gab es viele Meldungen über Drogenhandel, die ebenfalls zu positiven Ergebnissen bei weiteren Ermittlungen führten", so Theunis abschließend.

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