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Archivbild eines echten Drillings nur zur Illustrierung

Frau aus Baarle-Hertog erfindet Drillinge, um Kindergeld zu kassieren: 12 Monate Gefängnis

In Turnhout (Provinz Antwerpen) hat das Strafgericht eine 32-jährige Frau aus Baarle-Hertog zu 12 Monaten Gefängnis verurteilt. Sie hatte eine Schwangerschaftsbescheinigung gefälscht, um Kindergeld für erfundene Drillinge zu kassieren. Der Betrug flog auf.

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Für jedes neugeborene Kind erhalten Eltern in Flandern einen Startbetrag von 1.214,49 € und einen monatlichen Mindestbetrag von 176,66 €. Attraktive Beträge, vor allem wenn man sie mit drei multipliziert. Mit diesem Wissen wurde eine 32-jährige Frau aus Baarle-Hertog Anfang dieses Jahres kreativ. Sie fälschte eine Schwangerschaftsbescheinigung, aus der hervorging, dass sie Drillinge erwartete. Dabei fälschte sie sogar die Unterschrift und den Stempel ihres Gynäkologen.

Mit diesem gefälschten Dokument wandte sich die Frau an die Kindergeldkasse Parentia. Dort erfolgte jedoch keine großzügige Auszahlung für die drei erfundenen Babys, sondern der Betrug kam ans Licht.

Das Strafgericht Turnhout verurteilte die Frau wegen Urkundenfälschung und versuchtem Betrug. Sie wurde zu einer Freiheitsstrafe von 12 Monaten und einer Geldstrafe von 800 Euro verurteilt. Die Frau hat keinen Wohnsitz mehr, war vor Gericht nicht anwesend und wurde daher in Abwesenheit verurteilt.

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