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Polizei beendet Aktion pro-palästinensischer Aktivisten vor dem Eingang der Firma OPI Sensor Systems

Pro-palästinensische Aktivisten haben sich am Montagmorgen an den Eingangstoren des Unternehmens OPI Sensor Systems in Oudenaarde (Ostflandern) festgekettet. Den Aktivisten zufolge gehört das Unternehmen zum israelischen Rüstungskonzern Elbit Systems, der unter anderem Drohnen und militärische Bodenausrüstung der israelischen Armee sowie Überwachungsmaterial für die Mauer im Westjordanland liefert. Ihr Ziel war es, den Zugang zu dem Unternehmen und seine Produktion zu blockieren, um "die andauernden Massaker an den Palästinensern, die allgemeine Politik Israels und die Komplizenschaft Belgiens bei der Waffenproduktion" anzuprangern.

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"Durch das Militärmaterial, das es produziert, und durch seine finanzielle Unterstützung des israelischen Kolonialstaats trägt das Unternehmen eine Verantwortung für die laufenden Massaker in Gaza", so die Aktivisten von Rise up. "Die Tatsache, dass Elbit Systems auf belgischem Boden operiert, erhöht die Verantwortung Belgiens für den Schrecken und die Kriegsverbrechen in Palästina", behaupten sie.

Die Polizei erschien vor Ort und es kam zu Gesprächen mit den Aktivisten, um den Zugang zum Firmengelände freizugeben, was aber erfolglos blieb.

Gegen Mittag erhielten Beamte der örtlichen Polizei Hilfe von der Bundespolizei, um die Aktion zu beenden. Einer nach dem anderen wurden die Aktivisten von der Einzäunung losgelöst. Sie wurden in Busse verfrachtet und abtransportiert. Es wurden auch Strafanzeigen gestellt.

Der Bürgermeister von Oudenaarde, Marnic De Meulemeester (Open VLD), sagte, dass sich zu diesem Zeitpunkt etwa 40 Aktivisten vor dem Gelände befanden. "Die Intervention war notwendig, weil die Arbeiter ihre Arbeit nicht mehr verrichten konnten. Wir haben den ganzen Morgen mit Verhandlungen verbracht.“

Das Management von OIP Sensor Systems bezeichnete die Aktion als unnötig und bestritt, dass das Unternehmen Geräte nach Israel exportiert.

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