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Insgesamt 58 Gedenktafeln wurden gestohlen

Diebe stahlen 58 Kupfertafeln von Kriegsgräbern auf dem Militärfriedhof in Leopoldsburg

Der Militärfriedhof aus dem 1. Weltkrieg liegt in der Provinz Limburg. Die Diebe beschädigten auch verschiedene Gräber. „Das ist sehr schmerzlich für die Angehörigen der Kriegsopfer, die hier liegen", sagte Marleen Kauffmann (CD&V), Beigeordnete für Kulturerbe.

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In Leopoldsburg wurden 58 Gedenktafeln von Kriegsgräbern auf dem Militärfriedhof von Kupferdieben gestohlen. Dies berichtet die Regionalzeitung ‚Het Belang van Limburg‘ und diese Meldung wurde unserer Redaktion bestätigt. Außerdem wurden auch mehrere Gräber beschädigt. "Der Diebstahl wurde von den Fremdenführern des Kriegsmuseums ‚Liberation Garden‘ entdeckt", so Marleen Kauffmann (CD&V), Beigeordnete für Kulturerbe.

"Letzte Woche hatten wir viele Gruppenbesuche und unsere Führer besuchen immer den Soldatenfriedhof. Einer der Fremdenführer bemerkte, dass zwei Tafeln verschwunden waren. Zu diesem Zeitpunkt wurde noch nicht an Diebstahl gedacht, da es durchaus möglich war, dass diese Tafeln zur Reparatur entfernt worden waren. Später stellte ein anderer Fremdenführer fest, dass noch mehr Tafeln verschwunden waren und dass es auch Beschädigungen gab. Es wurde offenbar versucht, weitere Platten mit einem Brecheisen zu entfernen. Da wurde uns klar, dass wir es hier mit Diebstahl und Grabschändung zu tun haben", erklärte Kauffmann.

Kupfer-Diebe

Die Stadtverwaltung hat sich mit dem War Heritage Institute (WHI) in Verbindung gesetzt, dem der Friedhof gehört, und es wurde bestätigt, dass der Diebstahl tatsächlich stattgefunden hat. "Das WHI teilte uns mit, dass es eine wahre Plage von Diebstählen auf Gräbern gibt und dass es sich hauptsächlich um Kupferdiebe handelt. Auf dem Friedhof gibt es offensichtlich viel Kupfer. Es gibt auch wenig Publikumsverkehr, vor allem gegen Abend, so dass dies für diese Kupferdiebe ein idealer Ort ist, um eine Menge Beute zu machen", sagte Kauffmann.

Auch der kupferne Lorbeerkranz des unbekannten Kriegsgefangenen wurde gestohlen

Insgesamt wurden 58 Gedenktafeln gestohlen. Es gibt auch eine Reihe von Gräbern, bei denen versucht wurde, die Grabschilder zu entfernen. Dadurch wurden diese stark beschädigt. "Es gibt sogar Grabsteine, die durch die brutale Arbeit der Diebe völlig zerbrochen sind. Und die Diebe sind auch in ein Mausoleum eingedrungen und haben auch dort das gesamte Kupfer entfernt. Das ist eine echte Schande und sehr schmerzlich für die Angehörigen der hier liegenden Kriegstoten", beklagte Kauffmann.

Die WHI hat den Diebstahl bei der Polizei angezeigt, die dem Fall weiter nachgehen wird.

Einige Gräber haben ihre Tafeln noch, sind aber gesprungen oder beschädigt

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