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Premier De Croo kündigt Einreiseverbot für extremistische israelische Siedler aus dem Westjordanland an

Belgiens Premierminister Alexander De Croo (Open VLD, Foto) fordert ein Einreiseverbot von extremistischen israelischen Siedlern aus dem besetzten Westjordanland. Vor allem solche, die wegen Übergriffen auf palästinensische Zivilisten verurteilt werden und wurden, sollen nicht mehr nach einreisen können, so De Croo.

Andreas Kockartz
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Premier De Croo ließ über den Kurznachrichtendienst X wissen, dass israelische Siedler, die im Westjordanland Palästinenser aus deren Wohnungen unter Waffengewalt aus deren Häusern vertreiben, in Belgien nicht mehr willkommen sind. „Wir sehen, dass die Siedler am westlichen Jordanufer vorherige Abkommen nicht respektieren und die Palästinenser dort vertreiben“, so der Premier gegenüber VRT NWS.

„Wir sind damit schon länger beschäftigt und haben vor einigen Wochen bereits gesagt, dass wer für solche gewalttätigen Faken verurteilt ist, in unser Land nicht mehr hereinkommt“, so De Croo weiter. Auch aus den USA verlautete, dass man extremistischen israelischen Siedlern aus dem Westjordanland mit Reiseeinschränkungen belegt.

Wie Israel auf diese Maßnahmen reagiert, bleibt abzuwarten, so der belgische Regierungschef: „Ich glaube, dass man als Politiker auch Mensch sein soll. Was wir im Nahen Osten sehen, wie mit unschuldigen Bürgern umgegangen wird, können wir nicht einfach so geschehen lassen, ohne dass wir reagieren und Schritte setzen.“  

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