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Inland
Politik

Das Forschungsschiff Belgica läuft aufgrund von Geldmangel nur noch selten aus

Das neue belgische Forschungsschiff wird im kommenden Jahr deutlich seltener ausfahren, als bisher. Grund dafür ist ein Mangel an zur Verfügung stehenden Mitteln. Die Belgica kostete 54 Mio. € und ist auf wissenschaftliche Meeresforschung ausgelegt. Doch 2024 wird die nur ein Drittel der Zeit auf hoher See verbringen, wie ursprünglich geplant.

Andreas Kockartz
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Das Schiff ist dafür gebaut, dass es bis zu 300 Tage im Jahr im Sinne der Meeresforschung auf See sein kann. Doch im kommenden Jahr wird sie wohl wesentlich seltener zu Forschungszwecken ablegen, wie aus einem besorgten Schreiben von Wissenschaftlern, das auch VRT NWS erreichte, ersichtlich ist.

Darin heißt es: „Die föderale Politik hat beschlossen, für 2024 keine zusätzlichen Mittel für die Arbeit der Belgica freizumachen. Als Folge davon lässt das Budget nur zu, um 128 Tage zu fahren.“

Das bedeutet, dass viele Forscher und wissenschaftliche Institute ihre Arbeit verschieben oder zumindest drastisch beschneiden müssen, was u.a. Untersuchungen nach den Auswirkungen des Klimawandels auf die Meere und Ozeane betrifft. Eine weitere große Forschungsreise zum Nordpolgebiet wird wohl abgesagt werden müssen, wenn sich kein zusätzliches Geld mehr findet.

Belgiens Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung Thomas Dermine (PS) lässt inzwischen wissen, dass er auf der Suche nach fehlenden Geldern ist, um zu versuchen, die Zahl der Tage bzw. der Projekte, zu denen die Belgica auslaufen kann, zu erhöhen.  

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