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Inland
Wirtschaft

Behinderungen auf Binnenwasserstraßen durch spontane Arbeitskampfmaßnahmen an Schleusen

Das Personal mehrerer Schleusen hat spontan die Arbeit niedergelegt. Dies wurde vom Wasserstraßenbetreiber ‚De Vlaamse Waterweg‘ bestätigt. Wie die christliche Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes (ACV Openbare Diensten) mitteilte, sind die Aktionen auf die Unzufriedenheit mit den Verhandlungen über das neue Statut für die flämischen Staatsbediensteten zurückzuführen. Die Aktionen führen zu Schwierigkeiten auf den Binnenschifffahrtsstraßen.

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Konkret handelt es sich um Aktionen auf dem Albert-Kanal (Wijnegem, Diepenbeek, Hasselt, Genk), der Oberen Schelde (Oudenaarde), dem Ringkanal um Gent (Evergem), dem Kanal Gent-Ostende (Centrale Kruispoort) und dem Kanal von Bocholt nach Herentals (Mol).

Laut Liliane Stinissen, Sprecherin von De Vlaamse Waterweg, sind die Auswirkungen erheblich, und es sei noch zu früh, um eine Prognose über die weitere Entwicklung der Situation abzugeben, heißt es. Die Behörde bedauert, dass die Schiffe warten müssen und möglicherweise nicht pünktlich ihr Ziel erreichen.

Der Streik scheint sich vor allem auf den Schiffsverkehr auf dem Albert-Kanal zwischen den Provinzen Antwerpen und Limburg auszuwirken. "Wenn man weiß, dass etwa 120 Schiffe pro Tag die Schleuse in Wijnegem passieren, hat das sicherlich große Auswirkungen auf die Schiffer dort", sagt Stinissen. "Bei der Schleuse in Mol zum Beispiel ist die Störung geringer, obwohl die Schiffe auch dort warten müssen, um die Schleuse zu passieren.

Laut Stinissen befindet sich die Geschäftsführung derzeit in Gesprächen mit den Gewerkschaften. Die christliche Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes erklärte, dass die Aktionen das Ergebnis der Unzufriedenheit mit den Verhandlungen über das neue Statut für die flämischen Staatsbediensteten seien.

Letzte Woche wurde eine Streikankündigung der drei Gewerkschaften an die flämische Innenministerin Gwendolyn Rutten (Open VLD, flämische Liberale) übergeben. Wie die Gewerkschaftlerin Ilse Remy ankündigte, sind konkrete Aktionen geplant, und es gebe  bereits spontane Aktionen, "die schnell größer werden können". Neben dem Schleusenpersonal sollen auch Lotsen die Arbeit niedergelegt haben.

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