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Was ändert sich am 1. Dezember?

Die Banken können ab heute höhere Zinsen von Kunden verlangen, die ihr Girokonto unter Null fahren oder ihre Kreditkartenabrechnung in Raten zurückzahlen. Eine weitere Neuerung ist die Erhöhung der Beamtengehälter um 2 %, weil der Schwellenindex der Lebenshaltungskosten Ende Oktober zu hoch ausgefallen war. 

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„In die roten Zahlen zu rutschen" droht teurer zu werden

Ein Verbraucherkredit ist immer mit Kosten verbunden, und das Wirtschaftsministerium der Bundesregierung legt den Höchstbetrag dieser Kosten fest.

Heute wird der Höchstbetrag für die Eröffnung von Krediten um 1 Prozentpunkt angehoben. Die Banken dürfen also denjenigen, die auf ihrem Girokonto rote Zahlen schreiben oder eine Kreditkarte mit gestaffelter Rückzahlung verwenden, mehr in Rechnung stellen.

Übrigens sind die Banken nicht verpflichtet, ihre Zinsen zu erhöhen. Das ist eine unternehmerische Entscheidung; die Regierung legt nur die Obergrenzen fest. Die neuen Zinssätze gelten nur für neue Kreditverträge und laufende Verträge mit einem variablen Zinssatz.

2 Prozent mehr Gehalt für Beamte

Die Gehälter der Beamten werden ab dem 1. Dezember um 2 Prozent erhöht. Dies ist die Folge der Überschreitung des Leitindexes der Lebenshaltungskosten Ende Oktober. Nachdem bereits im November die Sozialleistungen und Renten aufgrund der Überschreitung des Schwellenindexes der Lebenshaltungskosten um 2 Prozent erhöht wurden, steigen nun auch die Beamtengehälter.

Maßgeschneiderte Betreuung für adipöse Kinder

Kinder und Jugendliche, die stark übergewichtig oder fettleibig sind, können jetzt 25 spezialisierte Adipositas-Zentren besuchen. Dort erhalten sie und ihre Familien einen maßgeschneiderten Behandlungsplan. Die Zentren bestehen aus multidisziplinären Teams und befinden sich in Krankenhäusern.

Die Kosten für die Behandlung des Kindes werden in vollem Umfang erstattet, mit Ausnahme der Kosten für bestimmte Besuche beim Kinderarzt oder für Medikamente. Das Ziel ist die Behandlung von 5.000 Kindern und Jugendlichen im ersten Jahr und 7.500 im zweiten Jahr.

Eine weitere Maßnahme umfasst 10 erstattete diätetische Behandlungen für übergewichtige Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren. Dies gilt bisher nur für Kinder im Alter von 6 bis 18 Jahren. Der Eigenanteil an den Behandlungskosten wird für alle Kinder abgeschafft.

Referenzzentren für Jugendliche mit Krebs

Auch für krebskranke junge Menschen ist eine besser abgestimmte Versorgung möglich. Für sie wird es sechs Referenzzentren mit multidisziplinären Teams geben: am UZ Leuven, UZ Gent, UZ Antwerpen, CHU Liège Sart-Tilman, Institut Jules Bordet und Cliniques Universitaires Saint-Luc in Brüssel.

Die Teams bestehen aus Fachärzten, Krankenschwestern, Sozialarbeitern und Psychologen. Sie werden sich um die altersspezifischen Bedürfnisse junger Menschen kümmern, denn neben der medizinischen Versorgung stehen Lebensqualität und psychosoziales Wohlbefinden im Mittelpunkt. Dies ist notwendig, da eine Krebserkrankung bei jungen Menschen oft mit besonderen Fragen verbunden ist.

Wettbüros müssen Identität prüfen

Wettbüros müssen nun auch Ausweiskontrollen durchführen, um zu überprüfen, ob ihre Kunden volljährig sind und ob sie auf der Liste der ausgeschlossenen Personen (EPIS) stehen oder nicht.

In Kasinos, Spielhallen und bei Online-Wetten müssen sich die Spieler seit mehr als 10 Jahren registrieren lassen, um zu überprüfen, ob sie nicht auf der Liste der ausgeschlossenen Personen stehen. Die EPIS-Liste soll dazu beitragen, Menschen mit Glücksspielproblemen vor sich selbst zu schützen. Für Wettbüros galt diese Verpflichtung bisher nicht.

Drei Monate für die Reparatur eines defekten Partikelfilters

Die Frist für die Reparatur eines defekten Rußpartikelfilters eines Dieselfahrzeugs wird auf drei Monate verkürzt. Aufgrund von Lieferproblemen bei neuen Partikelfiltern war die Frist im vergangenen Jahr auf ein Jahr verlängert worden, doch diese Regelung läuft nun aus.

Seit dem 1. Juli 2022 werden die Emissionen von Dieselfahrzeugen in Belgien im Rahmen der technischen Inspektion geprüft. Diese Kontrolle soll den Betrug mit Partikelfiltern bekämpfen und die Luftqualität durch eine Verringerung der Partikelemissionen verbessern.

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