Zum Hauptinhalt springen

Graffitis der Brüsseler Feuerwehr gegen Angriffe auf Hilfskräfte im Einsatz

Die Brüsseler Feuerwehr hat alleine in diesem Jahr bei Einsätzen 50 Mal Probleme mit Angriffen auf die Hilfskräfte zu tun gehabt. Jetzt bittet die Feuerwehr einmal mehr um Respekt für ihre Aufgabe, nämlich die, Leben zu retten. Dazu wurden am Donnerstag 3 Graffitis vorgestellt, die sich in unmittelbarer Nähe von Feuerwehrkasernen in der belgischen Hauptstadt befinden (siehe Video).

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Das Problem der Aggressivität gegenüber Feuerwehr und Notdiensten im Einsatz nimmt auch in Brüssel immer mehr zu. Neben verbaler Aggression kommen auch immer mehr körperliche Angriffe hinzu. Im zu Ende gehenden Jahr war das schon 10 Mal der Fall. Die Betroffenen rufen einmal mehr zu Respekt gegenüber ihnen auf und dieses Mal unterstreichen sie diesen Aufruf mit einer besonderen Aktion.

In unmittelbarer Nähe von drei Feuerwehrkasernen in der belgischen Hauptstadt wurden Graffitis auf Mauern gesprayt, die auf den lebensrettenden Einsatz der Hilfskräfte hinweisen. An den Fresken wurden zudem rote Telefone angebracht und der Hinweis, dass vielleicht jeder einmal die Feuerwehr oder den Notarzt braucht. Mit diesen Telefonen können persönliche Erfahrungen von angegriffenen Hilfskräften angehört werden…

Tanguy du Bus de Warnaffe, Korpschef der Brüsseler Feuerwehr, sagte dazu gegenüber VRT NWS, dass diese Aktion das Problem nicht lösen werde, doch man wolle schlicht und einfach sensibilisieren: „Wir wollen vielleicht auch ein bisschen triggern, auch bei jüngeren Leuten. Denn das Abfeuern von Feuerwerkskörpern auf unsere Nothelfer kann lebensgefährlich sein. Und diese Hilfskräfte sind da, um euch zu helfen. Wir kommen nicht, um euch zu belästigen.“  

Lesen Sie mehr über

Meistgelesen

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5