Die Inflation ist in Belgien im November nach 7 Monaten sinkender Tendenz zum ersten Mal wieder leicht gestiegen. In diesem Monat ist das Leben hierzulande um 0,76 % teurer geworden, als im November 2022. Noch immer ist die Inflation niedrig und das liegt nach wie vor an den vergleichsweise niedrigen Energiepreisen.
Belgien: Nach 7 Monaten ist die Inflation zum ersten Mal wieder leicht gestiegen
Allerdings sind Strom (+1,7 %) und Erdgas (+10,8%) in diesem Monat etwas teurer geworden. Nach den monatlichen Angaben des belgischen Statistikamtes Statbel sind die Lebenshaltungskosten im November 2023 um 0,76 % gestiegen, während sie im Oktober noch mit 0,36 % auf einen historischen Tief lagen. Das bedeutet also, dass alles, was im November 2022 noch 100 € kostete, heute 100,76 € kostet.
Ohne Energiepreise liegen die Lebenshaltungskosten in Belgien im Jahresvergleich heute um 5,95 % höher. Die sogenannte Kerninflation allerdings, die das gesamte Bild zeigen soll, ist innerhalb eines Jahre von 6,55 % auf eben den aktuellen Stand der Inflation von 5,95 % gesunken. Die Energieinflation ist seit November 2022 um 32,90 % nach unten gegangen.
Teurer geworden sind im Jahresvergleich in Belgien Olivenöl, Urlaub in Feriendörfern, Kartoffeln, Tee, Postsendungen, Rolltabak, bestimmte Fleischprodukte (Kaninchen, Wild) und Zucker. Etwas günstiger wurden Erdgas und Strom, Benzin, Diesel und LPG, bespielte Datenträger (Blu-ray, DVD), Zubehör für Computer sowie Video- und TV-Geräte.
