Ab April nächstes Jahr können die Fahrer von elektrischen Autos ihren Ladevorgang an öffentlichen Schnellladestationen mit herkömmlichen Bankkarten bzw. mit der Bankapp auf dem Smartphone bezahlen. Damit folgt Belgien einer europäischen Regelung, die eine solche Verpflichtung auferlegt.
Ab April 2024 kann auch in Belgien an Schnellladestationen mit Bankkarten und Smartphones bezahlt werden
Bisher funktionieren öffentliche Ladestationen in Belgien nur über eigene Apps der Anbieter oder über Ladekarten. Das führt dazu, dass Fahrer von E-Autos hierzulande zumeist mit mehreren solcher Karten oder Pässe unterwegs sind und dass die Preise bzw. die Gebühren dafür nicht selten unterschiedlich ausfallen.
Bis zum 3. April 2024 müssen alle Ladestationen bzw. Schnellladestationen mit mindestens 50 KW mit Bankkartensystemen ausgerüstet sein und auch mit der Möglichkeit, über die Bankapp mit dem Smartphone zahlen zu können. Einige dieser Anlagen sind bereits damit versehen, doch dabei werden höhere Gebühren aufgerufen, als bei Apps oder Ladepässen.
Die EU schreibt in ihrer Verordnung für alternative Kraftstoffe vor, dass die Mitgliedsländer eine ausreichende Ladeinfrastruktur aufweisen müssen, sowie deutliche Informationen zu Preisen und Gebühren. Hinzu kommt noch, dass es auf Autobahnen ab 2025 alle 60 Kilometer eine Ladestation für E-Autos geben muss.
