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Im vergangenen Jahr erfuhren pro Woche 11 Personen in Belgien, dass sie sich mit HIV angesteckt haben

HIV und Aids sind noch immer ein Problem, auch in Belgien. 2022 hörten rund 11 Personen, dass sie sich mit HIV infiziert haben, dem Virus, das Aids verursachen kann. Damit ist diese Zahl in unserem Land wieder angestiegen. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Letztes Jahr hörten 597 Personen in Belgien, dass sie HIV-infiziert sind. Das sind 14 % mehr HIV-Diagnosen, als 2021. Vor allem junge homosexuelle Männer, die in Großstädten, wie Brüssel oder Antwerpen leben, bekommen diese Diagnose, aber auch Frauen mit afrikanischen Wurzeln infizieren sich häufig mit HIV.

Aber, im Allgemeinen sinkt die Zahl der HIV-Diagnosen in Belgien im Vergleich zum Höhepunkt dieser Epidemie vor rund 10 Jahren. Doch, so wird angesichts der Analyse der Zahlen von 2022 einmal mehr deutlich, sind HIV und Aids noch nicht vorbei.

Inzwischen allerdings kann eine Früherkennung einer HIV-Infizierung dafür sorgen, dass Aids durch den gezielten Einsatz von Medikamenten nicht unbedingt ausbrechen muss. Das Virus selbst wird man aber nicht wieder los, wie auch Sensoa, das flämische Kompetenzzentrum für HIV und Aids, unterstreicht. 

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