Die Arbeitswoche begann am Montagmorgen mit mehr als 400 km Stau. Auf dem Brüsseler Autobahnring in Zaventem kam es heute früh zu einem tödlichen Unfall zwischen einem Pkw und einem Lkw. Die Straße wurde inzwischen geräumt. Auf der E19 in Zemst blockiert ein Lkw die Straße. Nur eine Fahrspur ist dort noch frei.
Monsterstau zum Wochenbeginn: tödlicher Unfall auf dem Brüsseler Ring und Lkw blockiert die E19 in Zemst
Insgesamt waren 420 Kilometer Stau zu verbuchen. Damit war dies eine der fünf verkehrsreichsten morgendlichen Hauptverkehrszeiten in diesem Jahr, meldet VRT NWS-Verkehrsexperte Hajo Beeckman. "Zur Veranschaulichung: Die verkehrsreichste morgendliche Rushhour in diesem Jahr war am 9. November mit 460 Kilometern Stau".
Es war also ein heikler Morgen auf den Straßen im Großraum Brüssel und Antwerpen. Wegen eines schweren Unfalls um 4:15 Uhr montagfrüh zwischen einem Pkw und einem Lkw in der Nähe von Zaventem kam es zu einem langen Stau. Die Autobahn war eine Zeit lang vollständig blockiert, wurde aber um 6:30 Uhr wieder freigegeben. Eine Person – ein 39-jähriger Mann - kam bei dem Unfall ums Leben und zwei Personen wurden schwer verletzt.
Der Fahrer, der mit einem Lkw zusammengestoßen war, versuchte möglicherweise, nach einer verpassten Abfahrt zu wenden. Das erklärte Sabine Lievens von der Staatsanwaltschaft. In dem Auto befanden sich drei Personen.
Auf der E19 bei Zemst in Richtung Brüssel entwickelte sich ebenfalls ein anderthalbstündiger Stau. Dort kollidierte ein Lastwagen mit einem Auto, das auf dem Pannenstreifen stand. Glücklicherweise befand sich niemand in dem Fahrzeug. Der schwer beschädigte Lkw und blockierte einen Teil der Autobahn. Nur der linke Fahrstreifen war frei.
"Aus dem Lkw läuft Kraftstoff aus", sagte Bruyninckx von der Flämischen Verkehrszentrale. "Die Beeinträchtigung könnte also lang anhaltend sein. Nehmen Sie die A12, wenn Sie von Antwerpen nach Brüssel fahren müssen."
Geplatzter Reifen
Neben diesen Unfällen gab es mehrere kleinere, aber folgenschwere Zwischenfälle. So erlitt ein Lkw gegen 7 Uhr morgens auf der E34 bei Zwijndrecht eine Reifenpanne. Dies führte zu einer kleinen Massenkarambolage, an der insgesamt sechs Fahrzeuge beteiligt waren, berichtet die Bundespolizei.
Fünf Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Auch Krankenwagen trafen an der Unfallstelle ein. Drei Personen kamen zur Kontrolle ins Krankenhaus, wurden aber nicht ernsthaft verletzt. Nach Angaben der flämischen Verkehrszentrale ist die Fahrbahn inzwischen fast vollständig wieder freigegeben worden.
Außerdem war die E42 bei Chaineux in Richtung Spa wegen eines Unfalls mit fünf Fahrzeugen gesperrt. Eine verletzte Person musste befreit werden, teilte die Feuerwehr mit.
