Im Fluss Dender in der ostflämischen Kleinstadt Aalst ist eine Leiche gefunden worden. Momentan sind KTU (Kriminaltechnische Untersuchung) und die Gerichtsmedizin vor Ort, um die Person zu identifizieren. Der Fundort ist alles andere als überraschend, denn einige hundert Meter entfernt wurde bereits vor zwei Wochen nach dem Täter des Doppelmordes in Denderhoutem gefahndet.
Aalst: Leiche gefunden, wo zuvor nach dem Täter des Doppelmordes in Denderhoutem gesucht wurde
Es war der Bürgermeister Christoph D'Haese (N-VA, flämische Nationalisten), der von seinem Büro aus die Leiche im Dender in Aalst bemerkt hatte. Daraufhin wurde die Staatsanwaltschaft benachrichtigt. Vorläufig ist noch nicht bekannt, um wen es sich handelt. Erst nach der Identifizierung wird es mehr Klarheit darüber geben.
Aber in der Nähe dieser Fundstelle - ein paar hundert Meter entfernt - haben die Ermittler bereits nach der Leiche des Mannes gesucht, der des Doppelmordes in Denderhoutem verdächtigt wird. Zeugen sahen dort jemanden ins Wasser springen. Die Suche musste wegen der starken Strömung relativ schnell abgebrochen werden.
In der Nacht vom 10. auf den 11. November wurden in Denderhoutem Miren Eynatten und ihr Sohn Michiel (Foto unten) in ihrem Haus erstochen. Zuvor hatte sie eine weitere Anzeige gegen ihren Partner wegen Stalking erstattet. Er wurde festgenommen und verhört, später aber mit einem Kontaktverbot entlassen. Er kehrte jedoch zu dem Haus zurück und tötete dort seine Partnerin und deren Sohn. Zeugen sahen wenig später jemanden in die Dender springen, so dass die Ermittler davon ausgehen, dass der Mann möglicherweise in den Fluss gesprungen sein könnte.

