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In Belgien wird die Möglichkeit, seinen Nachnamen zu ändern, erleichtert

In Zukunft wird jeder Bürger in Belgien das Recht haben, seinen Familiennamen zumindest einmal in seinem Leben ändern zu können. Dies allerdings mit der Einschränkung, dass dies ein Name eines Elternteils ist. Der parlamentarische Ausschuss für Justiz gab einem entsprechenden Gesetzesvorschlag jetzt seine Zustimmung.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Neben der Auflage, dass ein Antragsteller nur einen Namen eines Elternteils annehmen kann - z.B. der seiner Mutter - gilt auch die Vorschrift, dass er 18 Jahre alt, sprich volljährig sein muss.

Bisher war das Ändern des Familiennamens in Belgien ein langwieriges und aufwändiges Verfahren. Zudem musste dieser Vorgang von Seiten des Antragstellers ausreichend begründet sein, was jetzt nicht mehr der Fall sein muss.

Dass dieses Thema aktuell ist, zeigt die Zahl der Anträge auf Namensänderung aus dem vergangenen Jahr. 2022 hatten etwa 1.100 Landleute einen entsprechenden Antrag gestellt. Dafür musste auch eine Gebühr von 140 € entrichtet werden.

Belgien folgt mit dieser Vereinfachung des Verfahrend dem Beispiel der Nachbarländer Frankreich und Niederlande, wo es bereits seit einiger Zeit recht einfach ist, seinen Familiennamen zu ändern. 

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