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"Wer uns braucht, kann uns anrufen - Das Rote Kreuz bietet Hilfe in den Hochwassergebieten in Westflandern an

Das flämische Rote Kreuz lanciert eine Solidaritätsaktion für die Städte und Gemeinden, die in den letzten Tagen von Überschwemmungen nach den anhaltenden Niederschlägen in der Westhoek betroffen waren, bzw. für deren Bürger. Rund 200 teilweise ehrenamtliche Helfer und Helferinnen stehen bereit, um vor Ort zu helfen und dies bei weitem nicht nur in medizinischer oder psychologischer Hinsicht. Langsam zieht das Wasser ab. 

Andreas Kockartz
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Die Leute vom Roten Kreuz Flandern wollen anpacken, z.B. wenn es darum geht, aufzuräumen oder auch einfach nur, wenn es um praktische Hilfe gehen soll, wie beim Einkaufen oder bei Behördengängen. Jetzt, wo das Wasser langsam abzieht, denn trotz regen und leicht steigender Fluss- oder Kanalpegel, werden keine weiteren Überflutungen erwartet, wird das Ausmaß der Schäden deutlich.

„Wir stellen fest, dass viele Leute große Probleme haben“, so Kaat Debaveye vom Roten Kreuz Flandern: „Wer evakuiert war und jetzt wieder nach Hause kommt, sieht, was Wasser und Schlamm kaputtgemacht haben. Dann kann ich mir vorstellen, dass einem die Haare zu Berge stehen.“

Deshalb organisiert das Rote Kreuz gerade jetzt eine Solidaritätsaktion für die betroffenen Bürger. „Wer uns braucht, der kann uns anrufen“, so Debaveye am Dienstagmorgen gegenüber VRT NWS.

(Lesen Sie bitte unter dem Foto weiter)

Der Organisation stehen rund 2.000 Ehrenamtliche zur Verfügung, von denen 200 problemlos freigestellt werden können, um in der Westhoek in Westflandern zu helfen.

Nicht nur Privatleute können sich beim Roten Kreuz melden, sondern auch Schulen, Vereine oder Jugendgruppen, deren Klassen oder Vereinslokale überschwemmt wurden. Das Rote Kreuz hat im Depot von Brügge ausreichend Material gelagert, das sofort dorthin geschafft werden kann, wo es dringend benötigt wird, so Kaat Debaveye weiter gegenüber VRT NWS: „Das sind Eimer, Stiefel, Putz-Mittel und -material und anderes mehr. Die Leute brauchen das nicht vorzusehen. Wir bringen das alles einfach mit.“

In diesem Zusammenhang hat das Rote Kreuz auch die Bürgermeister der betroffenen Ortschaften kontaktiert, damit diese dabei helfen, die Hilfe dort zu koordinieren, wo sie dringend gebraucht wird. Hilfe kann unter der Email-Adresse wateroverlast.wvl@rodekruis.be oder über die Telefonnummer 0479/250.575 (zwischen 9 Uhr morgens bis 20 Uhr abends) angefragt werden.

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