100 Jahre ist es her, dass zwei Schweizer bei einem Heißluftballonabsturz in Mol, im Osten der Provinz Antwerpen, ums Leben kamen. Die beiden Heißluftballonfahrer nahmen an einem prestigeträchtigen Rennen teil, doch ein schweres Gewitter machte ihnen einen Strich durch die Rechnung und bedeutete ihr Ende. Das historische Jahrbuch ‚Molse Tijdingen‘ lässt die außergewöhnliche Geschichte in seiner neuesten Ausgabe wieder aufleben.
Vor 100 Jahre stürzten zwei Schweizer in einem Heißluftballon in Mol ab und kamen dabei um
In diesem Jahr ist es 100 Jahre her, dass zwei Schweizer, Christian von Grüningen und Ferdinand Wehren, bei einem Heißluftballonabsturz in Mol ums Leben kamen. Schwere Gewitter wüteten beim prestigeträchtigen Gordon-Bennet-Rennen, dem ältesten Heißluftballonrennen, und wurden den beiden Ballonfahrern zum Verhängnis. Der Heißluftballon stürzte an der Stelle ab, an der sich heute der Sportkomplex Vita Den Uyt befindet.
De 'Molse Tijdingen', eine Zeitschrift zur lokalen Geschichte, hat den Absturz in seiner letzten Ausgabe aufgegriffen. Die Geschichte geht über die Landesgrenzen hinaus. "Dank unseres Artikels hat eine Lokalzeitung aus Zanen, der Heimat der beiden Schweizer, die Geschichte in einem zweiseitigen Artikel ausgebreitet", sagt Rudy Nuyts, Chefredakteur der Molse Tijdingen.
In "Mall" umgekommen
Die beiden Ballonfahrer wurden nach ihrem Unfall 1923 in Brüssel begraben. Anschließend wurden sie ein zweites Mal in ihrem Heimatdorf Zanen beigesetzt. Dort hängt übrigens an der örtlichen Kirche eine Tafel, auf der steht, dass die beiden Männer in "Mall" ums Leben kamen. Gemeint ist natürlich die flämische Ortschaft Mol.
