Innerhalb von 3 Jahren wird es in Brüssel 150 neue, sichere Fahrradparkplätze für 2.500 Fahrräder geben. Die Fahrradabteilung von parking.brussels Cycloparking und die Parkraumbewirtschaftung BePark haben dazu einen öffentlich-privaten Kooperationsvertrag unterzeichnet.
"Eine kleine Rad-Revolution": Brüssel erhält 150 neue Fahrradabstellanlagen für 2 500 Fahrräder
Die Organisationen haben sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren jede Woche eine neue Fahrradabstellanlage zu installieren. Diese gesicherten Parkplätze unterscheiden sich von den Brüsseler Fahrradboxen (eine Box, die mit einem Schlüssel geöffnet wird und Platz für fünf Fahrräder von Anwohnern bietet) dadurch, dass sie sich auf den von BePark verwalteten Parkhäusern befinden. Die Maßnahme kommt zu älteren Initiativen wie den bereits erwähnten Fahrradboxen, gemeinsam genutzten Privatgaragen und kommunalen Fahrradabstellplätzen hinzu.
Die Initiative fügt sich in den "Fahrrad-Masterplan" der Brüsseler Mobilitätsministerin Elke Van den Brandt (Grüne) und in die Verwaltungsvereinbarung der Region Brüssel-Hauptstadt ein, die 21.250 neue Fahrradabstellplätze vorsieht, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Derzeit warten 11.000 Brüsseler Radfahrer auf einen Abstellplatz.
Die Abstellplätze, auch für Lastenfahrräder, werden nur mit einem Abonnement zugänglich sein. Über eine App kann man den Fahrradparkplatz öffnen und schließen.
Ministerin Van den Brandt: "Eine kleine Rad-Revolution!"
Die Brüsseler Mobilitätsministerin Elke Van den Brandt (Grüne) ist begeistert von den neuen Parkplätzen. "In Brüssel würden viele Menschen gerne mit dem Fahrrad fahren, aber sie tun es nicht, weil sie keinen sicheren Platz haben, um ihr Fahrrad abzustellen, oder weil sie Angst haben, dass das Fahrrad gestohlen wird".
"Mit dieser Vereinbarung werden in den nächsten drei Jahren rund 2.500 neue sichere Fahrradparkplätze zur Verfügung stehen, eine kleine Rad-Revolution!", fügte die Ministerin hinzu.
