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Westflandern: Wassermassen nach anhaltendem Starkregen bedrohen die Kartoffelernte

Durch den starken und anhaltenden Regen in der sogenannten Westhoek in der Provinz Westflandern fällt dort die Kartoffelernte regelrecht ins Wasser. Die Felder sind voller Knollen, doch die Landwirte können diese nicht aus dem Boden holen und Teile der Ernte drohen zu verrotten.

Andreas Kockartz
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Die Landwirte in der Region sind zu bedauern. Eigentlich wäre die Kartoffelernte nach einigen Jahren der Dürre ein Erfolg gewesen, doch jetzt droht alles in Wasser und Matsch zu versinken. Ein Landwirt aus Vlamertinge in der Gegend von Ypern sieht seine Ernte auf 30 Hektar bedroht: „Ein Drittel der Kartoffeln sind noch in der Erde der überschwemmten Felder.“

Einige Landwirte in Westflandern haben noch nicht einmal mit ihrer Kartoffelernte begonnen. Für sie sind die anhaltenden und starken Niederschläge der letzten Tage eine Katastrophe, denn eigentlich müssten ihre Kartoffeln bereits geerntet sein. 

Schäden bemessen?

Jetzt aber setzen die Knollen Schimmel an, verrotten in der Nässe und werden von Bakterien befallen. Wenn es nicht bald zu mindestens einer regenfreien Woche kommt, ist alles verloren, wie die Landwirte in der Westhoek befürchten. Das Allgemeine Bauernsyndikat (ABS) in Flandern bereitet sich darauf vor, den Schaden zu bemessen.

Die Frage ist aber die, ob ein solcher Schaden entschädigt wird. Danny Metsu vom ABS in der Region Ypern sagte dazu: „Wir müssen sehen, on die flämische oder die föderale Regierung etwas tun kann. Mit dem Katastrophenfonds können wir nicht rechnen, denn dort sind vor einigen Jahren die Regeln verändert worden.“

Neben den Landwirten haben dadurch auch die Lebensmittelunternehmen Probleme, die für ihre Produkte, wie z.B. Tiefkühlfritten, keine Rohstoffe bekommen.  

Kartoffelfelder in der Westhoek

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