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Selbstfahrende Autos auf Belgiens Straßen vorerst nicht willkommen

Autos, die „in hohem Maße selbstfahrend sind“, bekommen in Belgien keine Genehmigung, um auf dem hiesigen Straßennetz fahren zu dürfen. Dies sagt Bundesverkehrsminister Georgen Gilkinet (Ecolo) in einem Gespräch mit der flämischen Tageszeitung „Het Nieuwsblad“, das in der Dienstagsausgabe zu lesen ist.

Andreas Kockartz Belga
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Was in Deutschland z.B. derzeit für einige bestimmte Fahrzeuge von Mercedes möglich ist, wenn diese denn mit dem „Level 3“ autonom fahren können, wird vorerst in Belgien nicht zu sehen sein. „Ich bin davon kein Befürworter“, so Bundesverkehrsminister Gilkinet. Dies sei eine Zwischenform des autonomen Fahrens, so der frankophone Grüne in Het Nieuwsblad: „Die Leute sitzen gamend im Auto und sind nicht aufmerksam genug, um einzugreifen, wenn dies nötig ist.“

Gilkinet weist in diesem Zusammenhang auch auf einige klassische Bedenken hin: „Auch selbstfahrende Autos stehen im Stau und sorgen für Umweltverschmutzung. Für lange Reisen sollte man die Leute dazu bringen, um eher den Zug zu nehmen, statt in selbstfahrenden Autos zu sitzen. Im Zug können sie sich auch ausruhen.“

Allerdings sei die Technik der selbstfahrenden Fahrzeuge vor allem für den logistischen Sektor eine interessante Sache, z.B. in der Industrie: „Dort haben wir bereits einige Studien durchgeführt und dort laufen derzeit auch Pilotprojekte.“

Beim belgischen Institut für Verkehrssicherheit VIAS heißt es dazu, dass die Technologie der selbstfahrenden Autos auch in Belgien kommen werde und nicht zu verhindern sei. Es wäre denn auch nicht schlecht, Testprojekte zu organisieren, um diese Technologie weiter zu evaluieren.    

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