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Belgier nach dreitägigem Verschwinden in den österreichischen Alpen gerettet

Ein 55-jähriger Belgier ist in den österreichischen Alpen nach dreitägiger Vermisstenzeit wiedergefunden worden. Der Mann war vor etwa einer Woche zu einer Wanderung durch das Karwendelgebirge aufgebrochen. Er wurde seit Mitte letzter Woche vermisst und schließlich am Sonntagmorgen entdeckt. Er wurde mit schwerer Unterkühlung und Erschöpfung ins Krankenhaus geflogen. Der österreichische öffentlich-rechtliche Rundfunk ORF berichtet, dass der Mann am vergangenen Sonntag von Scharnitz aus zu einer Wanderung durch das Naturschutzgebiet Karwendel aufbrach.

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Zunächst sei alles gut gegangen. Am Donnerstag rief der Belgier seinen Bruder an, doch danach konnte die Familie den Bergwanderer nicht mehr erreichen. Aus Sorge meldete der Bruder am Samstagabend das Verschwinden bei der Polizei, woraufhin ein Suchtrupp nach dem Wanderer suchte.

Stark unterkühlt

Die österreichischen Rettungsdienste fanden den Belgier am Sonntagmorgen. Er wurde von einem Polizeihubschrauber aus gesichtet.

Nach Angaben der österreichischen Polizei war dies gegen 9:15 Uhr. Der Hubschrauber konnte neben dem Mann landen, um ihn zur Behandlung ins Krankenhaus in der nahe gelegenen Stadt Schwaz zu bringen.

Nach Angaben der Rettungsdienste befand sich der Mann in einem sehr schlechten Zustand. Er war völlig erschöpft und litt an Unterkühlung, war aber noch ansprechbar. Seine Körpertemperatur lag bei knapp 32°C und sein Fuß war verletzt.

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