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Sturm "Ciarán" in Belgien: Auch Code "Orange" für die Provinzen Ostflandern und Hennegau

Das Königliche Meteorologische Institut (KMI) hat die Sturmwarnung Code „Orange“ für die Provinz Westflandern am Donnerstagvormittag auch auf die Provinzen Ostflandern und Hennegau ausgeweitet. Das bedeutet auch hier, dass starke Sturmwinde für Schäden sorgen können. 

Andreas Kockartz
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Laut KMI sind im Laufe des Donnerstags Windgeschwindigkeiten von zwischen 90 und 110 km/h im Westen des Landes, sprich in Westflandern und in Teilen Ostflanderns und Hennegaus zu erwarten. Auch Werte darüber kann das KMI nicht ausschließen. Der Sturm „Ciarán“ sorgt in unserem Land rund 12 Stunden lang für Probleme, wiederholte VRT-Wettermann Bram Verbruggen am Donnerstagmorgen. 

Das belgische Innenministerium aktiviert bis Donnerstagabend die Notrufnummer 1722 für nicht lebensbedrohliche Fälle, um die Notfallnummer 112 zu entlasten. Das KMI warnt auch vor anhaltendem Regen in West- und Ostflandern sowie in der Provinz Antwerpen. Entspannung ist erst am Donnerstagabend ab 18 oder 19 Uhr zu erwarten.  

Seit dem frühen Morgen sorgt der Sturm auch für Schäden im Westen von Belgien, vor allem durch umgestürzte Bäume. Dadurch wird nicht nur der Straßenverkehr behindert, sondern auch der Bahnverkehr. In Sint-Lievens-Houtem in Ostflandern wurde die Oberleitung auf der Strecke zwischen Gent und Denderleeuw beschädigt.

Generell betrifft der Sturm in Belgien den Bahnverkehr. Zahlreiche Bahnverbindungen sind unterbrochen oder es fahren aus Sicherheitsgründen keine Züge und andernorts sorgen langsamere Fahrgeschwindigkeiten für Verspätungen, wie ein Anzeige-Bildschirm im Bahnhof Gent-Sint-Pieters zeigt (Foto unten). 

(Lesen Sie bitte unter dem Foto weiter)

Probleme zu Lande, zu Wasser und in der Luft

Da zwischen Brügge und der Nordseeküste durch den Sturm ohnehin keine Züge fahren, ist der Bahnhof von Ostende bis zum Donnerstagabend geschlossen. Hier fahren weder Züge ab, noch kommen Züge an. Reisende werden von Ostende aus nach Brügge mit Bussen gebracht, von wo aus sie ihre Fahrt fortsetzen können. Das betrifft viele ausländische Touristen, die hier vom Sturm „Ciarán“ überrascht wurden.

In Ostende und auch in anderen Küstenorten haben Polizei und Feuerwehr Straßen blockiert, um zu verhindern, dass sich zu viele Neugierige an die Strände begeben.

Am Brussels Airport, dem Nationalflughafen in Zaventem, ist derzeit nur eine Bahn in Gebrauch, auf der alle Starts und Landungen erfolgen. Dadurch gibt es auch dort Verspätungen.

Inzwischen beeinträchtigt der Sturm auch die Schifffahrt: Die maritimen Behörden in Flandern haben den Schiffsverkehr an der Scheldemündung und am Kanal Gent-Terneuzen vorläufig stillgelegt. Das betrifft Schiffe, die die Häfen von Gent und Antwerpen anlaufen wollen ebenso, wie die Binnenschifffahrt.  

An der Küste
Im Inland
In Halle (Fläm. Brabant)

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