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Umweltfreundlichere Alternativen zur Einäscherung werden gesucht

Flandern genehmigt Pilotprojekt einer neuen Bestattungsart, einer ökologischen Alternative zur Einäscherung

Als Antwort auf eine kürzlich gestellte schriftliche parlamentarische Anfrage teilte die flämische Umweltministerin Zuhal Demir am Vorabend von Allerheiligen mit, dass Flandern beschlossen hat, ein Pilotprojekt zur alkalische Hydrolyse (englisch ‚resomation‘, auch Lavation genannt), einer grüneren Alternative zur Einäscherung, durchzuführen. Dabei handelt es sich um eine Bestattungsmethode, bei der der zu bestattende Leichnam durch die Einwirkung einer starken Lauge zersetzt wird.

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Bei dieser Bestattungsart wird der Körper, ohne zu viel CO2, Quecksilber oder andere schädliche Stoffe in die Atmosphäre freizusetzen, in einer alkalischen Lösung gebadet wird, die unter Druck gesetzt und auf 160 °C erhitzt wird. Zwei Krematorien in Flandern haben bereits ihr Interesse bekundet. Um dies zu ermöglichen, muss Flandern jedoch zunächst seine Gesetzgebung zu Friedhöfen und Bestattungen anpassen.

Die Rückstände der alkalische Hydrolyse - ein weißes Kalziumpulver und eine organische Flüssigkeit - erfüllen nämlich nicht die derzeit vorgesehenen Umweltstandards. Die Bestattungsmethode gilt als umweltfreundlicher als die Einäscherung, da sie keine Holzsärge, sondern nur ein einfaches Seidentuch erfordert. Auch wird wesentlich weniger Energie als bei eine Einäscherung benötigt, bei der die Körper bei Temperaturen von fast 1.000 °C verbrannt werden.

Die Knochen, die nach der alkalischen Hydrolyse übrig bleiben

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