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Belgisch-brasilianischer Bierkonzern AB Inbev bleibt trotz US-Schwäche auf Wachstumskurs

Trotz anhaltender Schwäche auf dem US-Markt ist die weltgrößte Brauerei AB Inbev im dritten Quartal auf Wachstumskurs geblieben. Obwohl der Absatz weltweit zurückging, stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,2 Prozent auf rund 15,6 Milliarden US-Dollar (14,7 Mrd Euro), wie der Hersteller von Bieren wie Stella Artois, Budweiser und Beck's am Dienstag im belgischen Hauptsitz in der flämischen Universitätsstadt Leuven mitteilte. 

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Die Probleme in Nordamerika verschärften sich unter anderem auch wegen einer Marketingkampagne mit der Transgender-Influencerin Dylan Mulvaney für die Biermarke Bud Light. Ein Werbeposting von Mulvaney auf der Social-Media-Plattform Instagram des Facebook-Konzerns Meta führte zu einer Kontroverse und stieß einigen konservativen Kunden sauer auf. AB Inbev beendete daraufhin die Zusammenarbeit mit der Influencerin, was wiederum Unterstützer von Mulvaney gegen den Brauer aufbrachte. In den USA sackte der Umsatz im dritten Quartal um über 13 Prozent ab.

In allen anderen Regionen konnte AB Inbev beim Umsatz dagegen zulegen, besonders deutlich in Südamerika. Auch dort ging allerdings der Absatz zurück. Lediglich in Mittelamerika und der Region Asien-Pazifik verkaufte das Unternehmen etwas mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Jahresprognose bestätigte der im EuroStoxx 50 notierte Konzern, der nach Marktkapitalisierung zu den zehn größten Konzernen im Leitindex der Eurozone gehört.

Unter dem Strich verdiente AB Inbev mit 1,47 Milliarden Dollar 2,7 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.  (Quelle: dpa)

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