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Großer U-Hosentest: Hälfte der flämischen Böden enthält viele Mikroorganismen, aber jeder dritte Boden ist unterdurchschnittlich

Die flämischen Böden haben den "Unterhosentest" knapp bestanden, wie eine Untersuchung der Ländlichen Gilden jetzt zeigt. 500 Flamen waren im Frühjahr gebeten worden, eine Unterhose im Garten zu vergraben. Beim Ausgraben, sechs Monate später, war die Hälfte der Untersuchungsobjekte vollständig zersetzt. In 30 Prozent der Böden fehlten aber Bakterien und Insekten, da dort die Hosen fast unversehrt aus der Erde auftauchten.  

Martina Luxen
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Wie ist es um das Bodenleben in Flandern bestellt? Die Ländlichen Gilden erfahren die Antwort auf diese Frage mit Hilfe von 500 Flamen, die eine stinknormale Unterhose in ihrem Garten vergraben, um zu sehen, wie es um die Qualität ihres Bodens bestellt ist.  Nach mehreren Monaten unter der Erde wurden die Hosen wieder ausgegraben.  

"Eine Unterhose aus Baumwolle ist völlig organisch und daher ein schmackhaftes Futter für Bakterien, Pilze und Insekten. Die U-Hosen vergraben ist also der ideale Test, um herauszufinden, ob diese Insekten vorhanden sind", sagt Saartje Deroost von den Ländlichen Gilden.  

52 Prozent der 500 getesteten Unterhosen kamen praktisch ganz verdaut aus dem Boden. Das bedeutet, dass dort eine Menge Bakterien, Pilze und Insekten vorhanden waren, die die Teile verzehrt haben. "Oft blieben von den Hosen nur die Gummibänder und einige dicke Nähte übrig", hat Deroost beobachtet.

Bei der anderen Hälfte der Hosen sieht es dagegen weniger gut aus: 20 Prozent der Hosen wurden teilweise verdaut und 28 Prozent der Hosen kamen fast unversehrt aus dem Boden (Foto oben). "Mit anderen Worten: Es waren nicht genug Tierchen im Boden. Das kann verschiedene Gründe haben, aber diese Zahl zeigt, dass es noch Spielraum für Verbesserungen gibt", so Deroost weiter.  

Bodenanalyse

Warum ist in fast 1 von 3 Fällen so wenig Leben im Boden vorhanden? Ein Boden kann zu nass oder zu trocken sein, oder es wurde zu viel gedüngt. "Was auch immer der Grund sein mag, es ist wichtig, dies zu wissen, bevor man in Pflanzen oder einen angelegten Garten investiert", so die Ländlichen Gilden.  

Böden mit weniger Leben sind in der Regel weniger fruchtbar, so dass Pflanzen und Bäume dort weniger gut gedeihen. "Grasschnitt ist eine Möglichkeit, Böden anzureichern", sagt Deroost: "Aber auch eine Bodenanalyse mit einem Do-it-yourself-Bodenset oder durch einen Fachmann kann eine große Hilfe sein.

Die Kampagne mag zwar beendet sein, aber wenn Sie selbst testen wollen, wie es um Ihren Boden bestellt ist, können Sie jederzeit ein paar Monate lang eine Hose vergraben.

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