Die Pater der Trappistenordens Westmalle haben Besuchern ausnahmsweise gestattet, sich ihre Abtei und Brauerei anzuschauen. Diese Ehre wurde den Juroren der Brussels Beer Challenge, eines professionellen Bierwettbewerbs, zu teil, der dieses Jahr in Turnhout (Provinz Antwerpen) stattfindet. Sie bekamen eine Führung durch die Brauerei und die Abtei und selbstverständlich ein Verkostung vor Ort.
Abtei von Westmalle gewährt 95 internationalen Bierkennern Einblick in ihre Brauerei
Ein Besuch in der Trappistenbrauerei Westmalle ist schon etwas Besonderes, aber kaum jemand bekommt je das Innere der Abtei zu sehen. Für die Juroren des prestigeträchtigen Bierwettbewerbs Brussels Beer Challenge machten die Väter eine Ausnahme. "Das beste Bier der Welt gibt es nicht, aber wenn es ein Bier gibt, das dem nahe kommt, dann ist es das Westmalle Tripel. Also mussten wir der Abtei einen Besuch abstatten", sagt Luc De Raedemaeker, Gründer und Organisator der Brussels Beer Challenge.
Die 95 internationalen Bierkenner besuchten die Trappistenbrauerei nach einem intensiven Bewertungstag. "Es war ein ganz besonderer Besuch. Wir werden noch einige Biere trinken und den Abend genießen", so De Raedemaeker: “Hier liegt etwas Besonderes in der Luft. Die Atmosphäre und die Gastfreundschaft sind einfach fantastisch.”
Die Brussels Beer Challenge ist ein großer professioneller Bierwettbewerb, bei dem mehr als 1.800 verschiedene Biere aus 38 Ländern getestet werden. Dieses Jahr findet der Wettbewerb in Turnhout statt. Die Trappisten von Westmalle bewerben sich nicht selbst um den Titel. "Es gibt so viele andere Brauer, die auch eine Chance haben wollen. Und wir sind schon so lange dabei, dass es Zeit für die Newcomer ist", sagt Manu Pauwels, Marketingleiter bei Westmalle Trappist.
Die Juroren erhielten eine Führung durch die Brauerei und sahen, wie die Flaschen von Westmalle abgefüllt werden und im Keller reifen. "Aber die Abtei besuchen zu dürfen, ist immer noch etwas ganz Besonderes", betont Pauwels: "Wir haben sogar extra dafür das Licht angemacht. Normalerweise ist es schon aus, weil die Klosterbrüder so früh schlafen gehen. Ihr Tag beginnt morgens um 4 Uhr."
