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Brüssels Notrufdienste wollen streiken - Gewalttätige Behinderung im Einsatz: Krankenwagen geklaut, mit Messer bedroht

Die Gewerkschaft VSOA für Polizei, Feuerwehr und Notruf in Brüssel hat nach zwei Fällen von Aggression gegen Ersthelfer am vergangenen Samstag eine Streikankündigung hinterlegt. In der Nacht zum Sonntag kam es zu schweren Behinderungen bei Einsätzen. 

Andreas Kockartz
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Samstagnacht bedrohte ein Mann ein Notarztteam bei einem Einsatz im Ortsteil Sint-Joost-ten-Noode mit einem Messer. Glücklicherweise war eine Polizeistreife in der Nähe, die den Aggressor überwältigen konnte. Doch dieser Vorfall sorgte dafür, dass eine Nothelferin derart schockiert war, dass sie krankgeschrieben wurde, denn die ist für die nächste Zeit arbeitsunfähig.

In der gleichen Nacht wurde bei einem Einsatz in der Gemeinde Laken ein Krankenwagen gestohlen, während die Notärzte in einer Wohnung einen Patienten versorgten. Der Krankenwagen wurde mit dem „Track&Trace“-System etwas später in einigen Kilometern Entfernung wiedergefunden. Der Schlüssel des Wagens war verschwunden. Ob etwas aus dem Wagen gestohlen wurde, ist Sache der Ermittlungen.

Die Brüsseler Staatsanwaltschaft eröffnete Untersuchungen in beiden Fällen. Die Gewerkschaften wollen, dass gegen Angriffe jeglicher Art bei Einsätzen, die nicht zuletzt Leben bedrohen, härter vorgegangen wird. 

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