In Australien hat eine große belgische Delegation aus rund 300 Vertretern aller Regierungsebenen und der Wirtschaft sowie der akademischen Welt ihre Handelsmission in Australien begonnen. Geleitet wird diese Mission von Prinzessin Astrid. Zunächst gab es Treffen mit dem General-Gouverneur des Commonwealth in Australien und einen Besuch bei einer Metrostation in Sydney, die von der Brüsseler Baufirma Besix errichtet (Foto im Video oben) wurde. Flandern legt bei dieser Handelsmission einen Schwerpunkt auf der Hafenlogistik und entsprechenden Partnerschaften.
Belgische Handelsmission in Australien: Flandern sucht Kooperationen im Hafenbereich
Vertreter des belgischen Bundeslandes Flandern konzentrieren sich im Rahmen dieser Handelsmission auf die Bereiche Hafenlogistik und Energiewende. Sie richten dabei ihr Augenmerk auf New South Wales, wo z.B. der Hafen Port Botany enge Beziehungen zu belgischen Häfen, präziser zum Port of Antwerp-Bruges pflegen.
NxtPort, die digitale Plattform des Hafens von Antwerpen-Brügge hat ein Programm entwickelt, dass ermöglicht, die Abläufe in der Schifffahrtsplanung mit anderen Ländern und Häfen einfacher zu gestalten und entsprechende Informationen zielgerichteter auszutauschen.
Flanderns "state of the art"
Landesfinanzminister Matthias Diependaele (N-VA), der Flandern bzw. die Landesregierung bei dieser Handelsmission vertritt, sagte in Sydney: „Wir sind stolz darauf, dass unser ‚state of the art‘, ‚Made in Flanders‘, auf der anderen Seite der Welt angekommen ist, um dort die Digitalisierung der Häfen zu fördern.“
In Zukunft wird die Kooperation zwischen den Häfen in Flandern und denen in Australien wohl noch verstärkt, denn jetzt kommt noch die Energiekomponente hinzu. NxtPort wird zur Schnittstelle zwischen Flandern und New South Wales im Bereich grüner Wasserstoff und Offshore-Windenergie. Hier liegt der Fokus auf Forschung und Entwicklung, Lieferketten und Mobilität und nicht zuletzt auf umweltfreundlich produziertem Stahl.
