Dieses Jahr sind deutlich weniger Garnelen vor der belgischen Nordseeküste aus den Netzen geholt worden, als normalerweise. Im Fischereihafen von Nieuwpoort wurde nur die Hälfte der normalen Fangmenge an Land gebracht. Grund dafür ist u.a. das warme Wetter der vergangenen Monate und das wärmere Meerwasser. Weniger Angebot führt zu höheren Preisen…
Weniger Garnelen aus der Nordsee an Land gebracht: Hohe Kilopreise bei der Versteigerung
An diesem Freitag wurde in Nieuwpoort bei der Versteigerung der am Morgen aus der Nordsee geholten Garnelen bis zu 18 € pro Kilo aufgerufen. Das liegt an der zu kleinen Fangmenge. In der Nacht zum Freitag wurden gerademal 250 Kilogramm Garnelen zur Versteigerung gebracht.
Normalerweise ist der Oktober ein Spitzenmonat für die Garnelenfischer an der Nordseeküste und eigentlich müssten an einem solchen Tag bis zu 1.000 Kilo Garnelen in Fischereihäfen, wie dem in Nieuwpoort versteigert werden. Eine so geringe Fangmenge an einem Tag im Oktober haben die Fischer noch nie erlebt.
Allerdings ist auch nicht zu vergessen, dass die niederländischen Garnelenfischer mit ihren großen Schiffen auch in die belgischen Gewässer ausfahren. Dadurch kann es sein, dass die ohnehin geringen Mengen an Garnelen rasch leergefischt werden. Die Kosten allerdings steigen für die hiesigen Garnelenfischer. Eine Nacht ausfahren kostet gut und gerne bis zu 1.000 €.
