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Proteste gegen Israel im Libanon

Belgiens Außenministerium gibt eine Reisewarnung für Libanon aus

Das belgische Außenamt gibt eine Reisewarnung für Libanon aus und rät Landsleuten, die sich derzeit dort aufhalten dazu, das Land umgehend zu verlassen. Wie sich die Lage dort in den nächsten Stunden und Tagen entwickele, sei kaum vorauszusagen, so die Begründung. Offenbar weiten sich die Kämpfe zwischen der israelischen Armee und der radikal-islamischen Hisbollah weiter aus. 

Andreas Kockartz
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„Angesichts dessen, dass die Lage dort kaum vorauszusagen ist, werden die Belgier darum gebeten, das Land so schnell wie möglich zu verlassen. Kommerzielle Flüge stehen derzeit noch zur Verfügung. Wenn nötig, können Sie stets Kontakt zur Botschaft in Beirut aufnehmen oder zum Außenministerium in Brüssel“, steht auf der Webseite des Außenamtes zu lesen.

Schon seit Montag wird von nicht dringend erforderlichen Reisen in den Libanon abgeraten und seit dem versucht das Außenamt Landsleute in dem Land zu kontaktieren.

Die belgischen Behörden befürchten, dass die Lage an der südlichen Grenze zu Israel eskalieren kann: „Von allen Reisen in das Gebiet südlich des Litani-Flusses, ein militärisches Gebiet und in die südlichen Gebiete Beiruts (Haret hreik, Ghobeiri, Chiyah, Sabra, Chatila und Tarek el-Jdida) wird formell abgeraten. Es wird auch geraten, die Zonen dicht bei den palästinensischen Flüchtlingslagern zu meiden.“

Beim Außenamt in Brüssel heißt es auch unmissverständlich, dass sich die Sicherheitslage im Libanon ohne Vorwarnung verschlechtern kann: „Im Krisenfall können kommerzielle Transporte, um das Land zu verlassen und Möglichkeiten, sich im Land zu bewegen, eingeschränkt sein.“   

Kämpfe an der libanesisch-israelischen Grenze

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