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Es bleibt beim durch einen Terroranschlag unterbrochenen EM-Qualifikationsspiel Belgien gegen Schweden beim 1:1

Der europäische Fußballverband UEFA hat beschlossen, dass es beim abgebrochenen EM-Qualifikationsspiel zwischen Belgien und Schweden, das wegen eines terroristischen Mordanschlags auf schwedische Fußballfans nach der Pause nicht mehr angepfiffen wurde, beim 1:1 bleiben wird. Dies hatte auch der belgische Fußballbund KBVB so empfohlen. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Als das Spiel der Roten Teufel zur Qualifikation für die Europameisterschaft in Deutschland in der ersten Halbzeit lief, erschoss ein islamistischer Terrorist zwei schwedische Fußballfand unweit des Brüsseler Stadtzentrums. Bei dem Anschlag wurde ein weiterer Schwede schwer verletzt.

Als die Spieler während der Halbzeitpause davon erfuhren, wollten sie nicht mehr zur zweiten Halbzeit antreten. Vor der Pause stand es 1:1-Unentschieden durch Tore von Viktor Gyökeres zum 0:1 in der 15. und von Romelu Lukaku in der 31. Minute zum 1:1.

Prinzipiell hätte die zweite Halbzeit gespielt werden müssen, doch weder der belgische, noch der schwedische Fußballverband wollten dies zu diesem Zeitpunkt noch von ihren Spielern verlangen. Der belgische KBVB hatte am Tag danach noch empfohlen, die zweite Halbzeit nicht nachzuspielen oder nachzuholen und dies aus Respekt vor den Opfern und den schwedischen Fans.

Jetzt bleibt es also bei diesem 1:1. Sportlich gesehen ist dies eine Herausforderung für die Roten Teufel, denn die belgische Nationalmannschaft bekommt nur 1 Punkt aus dem Spiel. Damit könnten sie die Führung in ihrer Gruppe noch verspielen. Sie müssen also das letzte Gruppenspiel im November gegen Aserbeidschan gewinnen, um als Gruppenerste in die Auslosung für die EM 2024 gehen zu können.    

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