Am Mittwochvormittag musste der Regionalflughafen Ostende-Brügge zeitweise geräumt werden, da es gleich mehrere Bombendrohungen gab. Auch einige regionale Flughäfen in Frankreich erhielten solche Drohungen. In der Innenstadt von Gent wurde ein Koffer nach einer Bombendrohung kontrolliert gesprengt. Auch hier wurde das Umfeld der Stelle geräumt, an der der verdächtigen Gegenstand bemerkt wurden.
Am Morgen erhielten einige französische Regionalflughäfen Bombendrohungen. Als eine TUI-Maschine, die die nordfranzösische Stadt Lille als Ziel hatte, durch diese Drohungen nach Ostende umgeleitet wurde, erreichte auch diesen Flughafen eine Warnung.
Diese Warnung kam über die belgische Bundespolizei, die von den französischen Behörden davon unterrichtet wurde.
Die 150 Insassen mussten solange in der Maschine ausharren, bis die Polizei eine Durchsuchung abgeschlossen hatte. Am Flughafen Ostende-Brügge waren zum Zeitpunkt des Vorfalls im Gebäude keine Reisenden anwesend, doch die rund 50 Mitarbeiter, die dort tätig waren, mussten die Location verlassen.
Die Polizei durchsuchte die Gebäude und einige Maschinen, konnte jedoch nichts finden. Gegen Mittag wurde der Flughafen wieder freigegeben und auch die Fluggäste aus dem Lille-Flug konnten sich die Beine vertreten. Während des Vorgangs wurde ein TUI-Flug aus Malaga mit Ziel Ostende nach Brüssel umgeleitet. Von dort aus wurden die Fluggäste mit Bussen zu ihrem Bestimmungsort gebracht.
(Lesen Sie bitte unter dem Foto des Flughafens von Ostende weiter)
Bombendrohung: Falscher Alarm in Gent im Zuid-Viertel
In Gent sind am Mittwochvormittag der Woodrow Wilson-Platz und der Flandernplatz sowie das unterirdische Parkhaus geräumt worden (Foto unten), als dort ein verdächtiger Koffer entdeckt wurde, nach dem bei der Polizei eine Bombendrohung eingegangen war.
Der Kampfmittel-Räumdienst der belgischen Armee, DOVO, brachte den Koffer kontrolliert zur Explosion, wonach die Plätze wieder freigegeben werden konnten. Durch diesen Vorgang wurde unter anderem ein städtisches Bürogebäude evakuiert und die Busse und Straßenbahnen von De Lijn, die dort ihre Haltestellen haben, mussten zeitweise angehalten werden.
