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Innenministerin Verlinden bestätigt, dass Terrorist auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben ist

Nach den neuesten Informationen von Belgiens Innenministerin Annelies Verlinden ist der Verdächtige des Terroranschlags von Montagabend auf dem Weg ins Krankenhaus (Foto) um 9.38 Uhr tatsächlich gestorben. Die Bundesstaatsanwaltschaft bestätigte dies. Bei dem Anschlag waren zwei Schweden umgekommen und ein dritter schwer verletzt worden. Der 45-jährige Tunesier war heute früh in einer Kneipe im Brüsseler Stadtteil Schaarbeek angeschossen worden. 

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Was war passiert?

Am Montagabend gegen 19.15 Uhr wurden im Zentrum von Brüssel mehrere Schüsse abgefeuert.

  • Zwei Menschen schwedischer Nationalität wurden getötet. Eine dritte Person - ebenfalls ein Schwede - wurde schwer verletzt.

  • Der Verdächtige wurde heute Morgen in Schaerbeek von der Polizei erschossen. "Es heißt, er sei auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben", bestätigte Belgiens christdemokratische Innenministerin Annelies Verlinden. Bei dem Verdächtigen soll es sich um einen Tunesier im Alter von 45 Jahren handeln, der sich illegal in unserem Land aufhielt. Die Waffe, mit der der Anschlag verübt wurde, wurde bei dem Mann gefunden.

  • Er sei den Sicherheitsdiensten bekannt, stehe aber nicht auf der KOBA-Liste, erklärte die Ministerin. Das Koordinierungsorgan für die Bedrohungsanalyse (KOBA) verarbeitet alle relevanten Informationen und Auskünfte zu Terrorismus, Extremismus und problematischer Radikalisierung in Belgien.

  • Die Bedrohungsstufe für Brüssel wurde nach dem gestrigen Anschlag auf die höchstmögliche Stufe 4 angehoben und das bedeutet, die Bedrohung ist sehr ernst. Die allgemeine Bedrohungsstufe für den Rest Belgiens wurde angehoben auf Stufe 3. Die Bedrohung ist ernst. Die Situation wird genauestens überwacht. Für mehr Informationen, siehe die Website des Nationalen Krisenzentrums.

  • Mehrere Schulen in Brüssel bleiben heute geschlossen. Jedem, der nicht unbedingt in Brüssel sein musste, wurde Homeoffice empfohlen.

  • Das Fußballspiel Belgien-Schweden wurde gestern Abend unterbrochen. Die Fans mussten stundenlang im König-Baudouin-Stadion ausharren, bevor sie evakuiert wurden.

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