Die Stadtverwaltung der ostflämischen Stadt Gent hat vor ihrem Rathaus die Friedensfahne gehisst, um ein Ende der Gewalt im israelisch-palästinensischen Konflikt zu fordern. Das komplette Stadtrat hat außerdem eine Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer auf beiden Seiten abgehalten.
Gent hisst eine Friedensflagge und ruft zur Deeskalation im israelisch-palästinensischen Konflikt auf
In einer Presseerklärung erklärten der Genter Bürgermeister und die Stadträte: "Gewalt gegen Zivilisten ist niemals zu rechtfertigen, wir verurteilen alle Menschenrechtsverletzungen aufs Schärfste."
Nach dem Hissen der Friedensflagge wurde eine Schweigeminute zum Gedenken an die Tausenden von aktuellen und früheren Opfern des israelisch-palästinensischen Konflikts eingehalten (Foto unten). Der Bürgermeister von Gent, Mathias De Clercq (Liberale), sagte im Namen des Stadtrats: "Es schmerzt uns, dieses Aufflammen der Gewalt zu sehen. Die Angriffe auf die Einwohner Israels und die zivilen Opfer im Gazastreifen sind nicht hinnehmbar. Gewalt gegen Zivilisten ist unter keinen Umständen zu rechtfertigen".
Der Stadtrat von Gent möchte betonen, dass er in dem Konflikt keine Partei ergreift: "Als Stadt stellen wir uns auf die Seite des Völkerrechts und gegen Gewalt gegen unschuldige Zivilisten. Es gibt nur eine gute Seite, und das ist die der Opfer", sagte die für internationale Solidarität zuständige Stadträtin von Gent, Hafsa El-Bazioui (Grüne).
