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Premier De Croo kündigt verstärkten Schutz für die jüdische Bevölkerung in Belgien an

Premierminister Alexander De Croo (Open VLD), Bundesinnenministerin Annelies Verlinden (CD&V) und Bundesjustizminister Vincent Van Quickenborne (Open VLD) haben am Donnerstag Vertreter von 12 jüdischen Organisationen aus unserem Land getroffen. Gesprächsthema war der Konflikt zwischen Israel und der palästinensischen Terrororganisation Hamas. Dabei ging es auch um den Schutz der jüdischen Gemeinschaft in Belgien. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die belgische Regierung will der jüdischen Bevölkerung unseres Landes ausreichende Sicherheit garantieren. Dazu gehören auch Polizeipatrouillen vor jüdischen Schulen und vor Synagogen.

Die jüdischen Verbände und das Forum der jüdischen Organisationen in Belgien wünschen sich aber auch eine gewisse moralische Unterstützung. Wie diese konkret aussehen kann, ist noch unklar. Regina Sluzny vom Forum zeigte sich aber bereits damit zufrieden, dass sie und ihre Kollegen und Kolleginnen von hohen Regierungsvertretern empfangen wurden und dass die belgische Regierung etwas zu ihrer Sicherheit unternimmt.

Premier De Croo kündigte auch an, nachzuschauen, ob seine Regierung Hilfe bei einer möglichen Repatriierung von Juden mit belgischer und israelischer Staatsbürgerschaft leisten kann. Für Samstag kündigt die belgische Regierung einen Flug an, mit dem etwa 180 Belgier aus Israel ausgeflogen werden sollen. 

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