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Ineos reicht erneut einen Bauantrag für seinen Ethancracker in Antwerpen ein

Der britische Chemiekonzern Ineos hat erneut einen Antrag für den Bau eines neuen Ethancrackers im Hafen von Antwerpen gestellt. Ein Ethancracker ist eine Installation, die den chemischen Stoff Ethylen produziert, ein Baustein für zahlreiche Kunststoffarten. Erste Anträge wurden u.a. nach Klagen von Umweltschützen aus Flandern und den Niederlanden verworfen.

Andreas Kockartz
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Erst im Sommer hatte der flämische Rat für Antragsbeschwerden die letzte Bau- und Betriebsgenehmigung verworfen, wodurch Ineos die bereits im Anfangsstadium befindlichen Bauarbeiten stoppen musste.

Nach Ansicht des Beschwerderates wurde bei der Genehmigung nicht ausreichend untersucht, wie groß die Folgen des Schad- und Stickstoffausstoßes des Ethancrackers auf den „Brabantse Wal“ sind, ein Naturschutzgebiet in den Niederlanden in unmittelbarer Nähe der Grenze zu Belgien.

Ineos hat dem neuen Bauantrag nach eigenen Angaben eine rund 800 Seiten starke Umweltverträglichkeitsstudie beigefügt und hofft damit die Kritiker des Projekts umzustimmen. Bis Ende des Jahres hofft der Chemiekonzern den Ethancracker bauen zu dürfen.

Das Projekt wird übrigens von der flämischen Landesregierung unterstützt und gefördert, denn hier erhofft man sich riesige Investitionen und die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. 

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