Belgiens Außenministerin Hadja Lahbib (MR, Foto) ist zu einer Zusammenkunft auf Ministerebene zwischen der EU und dem Kooperationsrat der Arabischen Golfstaaten zur Gewalt in Israel und dem Gazastreifen abgereist. Für Belgien ist Priorität, „die Gewalt zu stoppen, Bürger zu schützen und das internationale Recht zu respektieren.“
Nahost-Konflikt: Belgiens Außenministerin nimmt in Oman an einer internationalen Dringlichkeitssitzung teil
Außenministerin Lahbib verurteilte die Angriffe der Hamas gegen Israel am Wochenende mit Nachdruck: „Gewalt und Terror fördern das Leiden und erschweren den Weg zum Dialog. Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen. Wir verfolgen die Situation permanent.“
Lahbib unterstrich zudem, dass Israel das Recht habe, sich zu verteidigen, „um Zivilisten nach internationalem Recht zu beschützen.“
„Gemeinsam mit unseren Partnern in der Golf-Region werden wir verschiedene Pisten analysieren, um den Dialog wieder aufzunehmen und um den Friedensprozess wieder in Gang zu bringen. Die Länder in der Region haben in diesem Prozess eine wichtige Rolle zu spielen. Darum bin ich in Muskat (der Hauptstadt von Oman (Red.)). Wir müssen koste was wolle eine regionale Eskalierung vermeiden und gemeinsam am Frieden arbeiten“, so Lahbib.
