Der Tag des Zoniënwoud/Forêt de Soignes steht am Sonntag, dem 15. Oktober im Mittelpunkt unter dem Motto "Schutzbedürftig, alt und UNESCO-Weltkulturerbe". Das Waldgebiet befindet sich im Süden von Brüssel und erstreckt sich auch auf Flandern und die Wallonie. Alle Partner werden den Besuchern gemeinsam Aktivitäten anbieten, um den Wald besser kennenzulernen und zu schützen.
Der Zoniënwoud in Brüssel steht am Sonntag, dem 15. Oktober als UNESCO-Weltkulturerbe im Mittelpunkt
Die Organisatoren des Zoniënwoud-Tages wollen dem Publikum am Sonntag erklären, wie sie zum Schutz dieses artenreichen Laubwaldes beitragen können. Aufgrund seiner reichen Fauna und Flora ist das Waldgebiet nicht nur ein besonders schutzbedürftiger und alter Wald, sondern auch ein europäisches (Natura 2000) und weltweites (Unesco) Kulturerbe.
Ein Ausläufer des Waldgebiets ist der Terkamerenbos/Bois de la Cambre in Brüssel. Die Aktivitäten werden sich rund um die Standorte der teilnehmenden Vereinigungen konzentrieren: Rood klooster/Rouge cloître, ehemalige Pferderennbahn in Bosvoorde/Boitsfort, Solvay-Domäne, Groenendaal, Jezus-Eik, Arboretum und Park von Tervuren usw. Das Programm ist vielfältig und reicht von einer Schatzsuche über eine interregionale UNESCO-Fahrradtour bis hin zu einem Besuch des Ökodukts in Groenendaal.
Der Zoniënwoud beherbergt Brutvögel, kleine Säugetiere, Amphibien, Reptilien, aber auch große Säugetiere wie Rehe, Füchse und Wildschweine. Mehrere seltene Arten haben sich hier angesiedelt, wie der Bitterling (Pilzsorte) und unter den Fledermäusen das Große Mausohr, die Mopsfledermaus, die Sumpf- und die Wimperfledermaus.
