Unser Land schickt ein Team der Notfalltruppe B-Fast nach Armenien. Das Team soll dort den Opfern der schweren Explosion in einem Treibstofflager in Berg-Karabach mit medizinischer Hilfe zur Seite stehen. Viele der zahlreichen Opfer dieser Explosion erlitten schwere Brandverletzungen.
Explosion in Berg-Karabach: Belgien schickt ein B-Fast-Hilfsteam nach Armenien
In der vergangenen Woche explodierte in der zwischen Armenien und Aserbeidschan umkämpften Region Berg-Karabach (auch als Nagorno-Karabach bekannt). Dabei kamen rund 170 Menschen ums Leben und über 350 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Die meisten dieser Opfer erlitten schwere und schwerste Verbrennungen.
Bei den Betroffenen handelt es sich zumeist um Armenier aus Berg-Karabach, die nach den Kämpfen zwischen ihrem Land und Aserbeidschan in Richtung Armenien flüchteten.
Belgien hat mit schweren Verbrennungen und mit der Behandlung von Brandwunden eine breite Expertise und deshalb reiste am Mittwoch eine Gruppe aus in dieser Hinsicht spezialisierten Mitarbeitern von B-Fast dorthin.
Die Gruppe besteht aus freiwilligen Mitarbeitern des belgischen Gesundheits- und des Verteidigungsministeriums bzw. aus Gremien, die diesen Ministerien unterstehen. Die medizinisch ausgebildeten B-Fast-Mitarbeiter werden sich vor Ort mit Krankenhäusern in der armenischen Hauptstadt Eriwan austauschen.
Einige der besonders schwer verletzten Opfer werden zudem nach Belgien ausgeflogen, um in der Spezialklinik für Brandwundenopfer der belgischen Armee in Neder-over-Heembeek bei Brüssel behandelt werden zu können.
