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Ein Gemälde von Niko Pirosmani - Europalia "Avant-Garde in Georgien" im Bozar

Die Europalia legt ihren Fokus dieses Jahr auf Kunst und Kultur aus Georgien

Das Kunst- und Kulturfestival Europalia in Belgien widmet sich in diesem Jahr Georgien. Die Europalia Georgien beginnt in dieser Woche mit einer breitgefächerten Ausstellung zur Avant-Garde im diesjährigen Gastland. Vier Monate lang stellen Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Theater und Tanz sowie Film dieses Land an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien im Kaukasus vor.

Andreas Kockartz
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Das Festival Europalia Georgien wird am 5. Oktober mit der Vernissage der Ausstellung „Die Avant-Garde in Georgien (1900-1936) im Brüsseler Kulturtempel Bozar eröffnet. Hiermit wird diese schon fast in Georgien selbst in Vergessenheit geratene Kunstform aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg zum ersten Mal in Europa zu sehen sein.

Ein weiterer Schwerpunkt der Europalia Georgien ist die polyphonische Musik, speziell der polyphonische Gesang, der sich dort völlig anders anhört, als in unseren westlichen europäischen Breitengraden. In diesem Zusammenhang wird es mehrere Konzerte des Männerchors „Basiani Ensemble“ und des Frauenchors „Gori Women’s Choir“ in verschiedenen Veranstaltungsorten in ganz Belgien geben. 

"Kulturelle Diplomatie"

Belgiens Außenministerin Hadja Lahbin (MR) sagte bei der Vorstellung des Programms am Mittwoch, dass zu dieser Europalia Georgien auch eine „kulturelle Diplomatie“ gehören wird und gerade auch deshalb sei es wichtig, dass sich dieses Land in Belgien bzw. in Brüssel vorstellen könne.

Georgiens Kulturministerin Thea Tsulukiani hofft in diesem Zusammenhang, dass die Europalia in Belgien dazu beitraten könne, das ihr Land mittelfristig den Status eines Beitrittskandidaten für die Europäische Union erhält.  

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