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Neue Kampagne: Belgiens Finanzbehörde warnt vor Anlagebetrug im Internet

Die belgische Aufsichtsbehörde für Finanzangelegenheiten (FSMA) hat eine neue Sensibilisierungs- und Aufklärungskampagne auf den Weg gebracht, mit der vor Anlagebetrug im Internet gewarnt wird. Die Zahl der Geschädigten ist hoch und im Vergleich zu 2021 haben die Betrugsfälle letztes Jahr um rund 25 % zugenommen.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die FSMA registriert pro Tag etwa 5 Meldungen von zumeist privaten Investoren, die ihr Geld nach Anlagebetrug im Netz verloren haben. Die Dunkelziffer wird wohl ungleich höher sein, denn nicht jeder Geschädigte meldet seinen Fall offiziell den Behörden. Dieses Jahr konnten Investmentbetrüger im Internet in unserem Land bereits fast 11 Mio. € erbeuten, so die FSMA. Im laufenden Jahr betragen die Verluste durch betrügerische Online-Trading-Anbieter pro Fall durchschnittlich rund 17.000 €.

Die Aufsichtsbehörde hat ein neues Portal geschaffen, mit dem man Online-Investmentbetrüger unschädlich machen möchte: Wikifin heißt dieses Portal , dass leider nicht in deutscher Sprache besteht sondern lediglich in Niederländisch, Französisch oder Niederländisch. Doch auch eine umfassende Aufklärungskampagne soll vor dieser Art von Finanzbetrug warnen. Die FMSA lässt hier wissen, dass diese Art zu betrügen längst Einzug in die organisierte Kriminalität gehalten hat. Die Betrüger sind längst nicht mehr nur Nerds oder Einzeltäter im Dunkeln des Webs…

Eine der wichtigsten Empfehlungen der FSMA ist die, dass potentielle Investoren auf jeden Fall genauestens die Identität der Internettrader prüfen sollen und sie sollten sicherstellen, ob diese Personen auch wirklich zu anerkannten Unternehmen aus dem Finanzsektor kommen, hinter denen sich solche Betrüger gerne verstecken. Erster Hinweis auf möglichen Betrug kann sein, so warnt die Behörde, wenn das Konto, auf dem man seine Investierungssumme überweisen soll, im Ausland registriert ist.   

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