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Ausstellung im "stadsmus" Hasselt widmet sich alten Werbeschildern für alkoholische Getränke

Im „stadsmus“, im Stadtmuseum von Hasselt, der Hauptstadt der flämischen Provinz Limburg, geht es in diesen Tagen recht bunt zu, denn dort sind derzeit rund 200 alte Reklameschilder für alkoholische Getränke zu sehen. Dabei handelt es sich in erster Linie um die beliebten Emaille-Schilder. „Noch nie waren so viele Schilder aus Emaille an einer Stelle versammelt“, sagte der Sammler und Kurator der Ausstellung Jan De Plus zu „Ijzersterk“. Das ist der Titel der Ausstellung und das bedeutet schlicht und einfach „Eisenstark“. 

Andreas Kockartz
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Eigentlich ist die Ausstellung "Ijzersterk"/"Eisenstark" eine in zwei geteilte Angelegenheit. Im Hasselter Stadtmuseum sind die etwa 200 Emaille-Werbeschilder zu sehen und im Genevermuseum der Stadt wird gezeigt, wie man solche Werbeschilder aus Emaille macht(e).

Davy Jacobs, der Direktor des Genevermuseums, ist begeistert von der Schildersammlung im Stadtmuseum: „Der visuelle Wert ist natürlich unglaublich. Hier wird mit Farben, Schriftzügen und Figuren gespielt. Die Besucher werden lange im Museum bleiben, denn diese Schilder kommen hier wirklich zur Geltung, nicht zuletzt durch die hohen und farbenfrohen Wände des Museums.“

(Lesen Sie bitte unter dem Foto weiter)

Kurator Jan De Plus

Kurator Jan De Plus kann dem nur zustimmen. Ihn freut es auch, dass das Handwerk zur Herstellung von Emaille-Werbeschildern demonstriert wird: „Die Farben werden Schicht für Schicht aufgetragen. Das ist magisch, wenn man das sieht. Als ich vor 30 Jahren solch ein Schild machen ließ, war ich sofort verliebt.“

Der Sammler und Kurator hat im Gegensatz, was man vermuten könnte, sein Haus nicht über und über mit solchen Schildern versehen: „Ich bin vor allem ein Sammler von Informationen über solche Schilder.“ Zu dieser Ausstellung ist denn auch ein Buch mit dem Titel „Izersterk“ erschienen, das aus der Feder von Jan De Plus stammt. Hier erzählt er sowohl von der Geschichte dieser Art der Werbung, als auch von der Entwicklung der Herstellung bis heute.

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„Noch nie waren so viele Schilder aus Emaille an einer Stelle versammelt“, erzählt Jan De Plus zu „Ijzersterk“. Für diese Ausstellung bekam er Emaille-Schilder aus 50 verschiedenen Privatsammlungen: „Unglaublich. Normalerweise halten sich solche Sammler eher damit zurück, ihre kostbaren Schilder für eine Ausstellung aufzuhängen. Doch hier ging jeder, den ich gefragt habe, auf mein Ansinnen ein. Einer von ihnen war ein erst 14 Jahre alter Junge.“

Solche Schilder haben nicht selten Jahre- oder Jahrzehnte lang bei Wind und Wetter draußen gehangen und doch sehen die meisten so aus, als wären sie neu. „Ijzersterk, Belgische Reklameschilde für Starkgetränke“, noch bis zum 7. Januar 2024 im Genevermuseum und im Stadtmuseum von Hasselt. Info: www.visithasselt.be

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