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Conner Rousseau am Donnerstagabend bei "Terzake"
Inland
Justiz

Erneut gerichtliche Ermittlungen gegen den flämischen Sozialistenchef Conner Rousseau

Conner Rousseau (Vooruit, Foto) ist erneut Gegenstand von gerichtlichen Untersuchungen. Die Staatsanwaltschaft Ostflandern ermittelt zu einem Vorfall im Rahmen des Friedensfestes vin Sint-Niklaas, wo Rousseau angeblich in einem Café Polizisten beleidigt haben soll. Inzwischen verteidigte sich gegen die Vorwürfe in einem Gespräch mit VRT NWS.

Andreas Kockartz
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Rousseau soll, wie die flämische Tageszeitung Het Laatste Nieuws berichtete, Polizisten beleidigt haben. In den Ermittlungen soll es auch um rassistische Äußerungen gehen. Der Vorsitzende der flämischen Sozialisten Vooruit wurde seinerzeit nicht festgenommen, doch zu dem Vorfall wurde eine Akte angelegt, auf  deren Basis die Staatsanwaltschaft Ermittlungen auf den Weg brachte.

Rousseau wusste von den Ermittlungen nichts und erfuhr erst in den Medien davon. Er hoffte zunächst, dass die Sache rasch geklärt wird und gab an, er habe am bewussten Tag in einem Café mit Polizisten gesprochen und er gab zu, angetrunken gewesen zu sein. Er könne sich nur daran erinnern, dass diese Unterhaltung eher freundschaftlich verlaufen sei. Dies bestätigte auch der Betreiber der Kneipe gegenüber Het Laatste Nieuws.

Doch die Meldung von Het Laatste Nieuws löste einen neuerlichen Sturm in den Medien in Flandern aus, zumal gegen Rousseau in der jüngeren Vergangenheit mehrmals wegen grenzüberschreitendem Verhalten ermittelt wurde - Vorgänge, die wegen Mangels an Beweisen und konkreten Anhaltspunkten rasch zu den Akten gelegt wurden.

Am Donnerstagabend verteidigte sich Conner Rousseau in der VRT-Talksendung „Terzake“ („Zur Sache“). Dort sprach er von einer Hexenjagd und er sagte auch, dass er in allen Fällen stets die Wahrheit gesagt habe. Er sei nicht in die Politik gegangen, um sich für sein Privatleben rechtfertigen zu müssen.

Zudem gab er zu verstehen, dass er weiter in der Politik aktiv bleibe, denn er habe mit seiner Partei Vooruit noch viel vor. Nicht zuletzt sagte er gegenüber „Terzake“, dass er sich nichts vorzuwerfen habe. Er habe weder einen Polizisten beleidigt und schon gar nicht mit rassistischen Bemerkungen, noch ein grenzüberschreitendes Verhalten an den Tag gelegt. 

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