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In Flandern hat die Weinlese für den Schaumwein begonnen

In den flämischen Weinanbaugebieten sind die Winzer mit voller Kraft bei der Lese für den Schaumwein. Trauben für dieses Produkt werden traditionell einige Wochen vor der Lese für Rot- und Weißwein gepflückt. So wie immer spielt hier auch wieder das Wetter eine wichtige Rolle. Ein gutes Timing ist für die Qualität der Trauben essentiell. 

Andreas Kockartz
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Beim Weingut Sassenbroeck in Borgloss in der Provinz Limburg werden gerade die Chardonnay-Trauben für den Schaumwein gelesen. Die Trauben sind gerade jetzt reif und gut für den idealen Ausgleich zwischen den sauren und den süßen Elementen, wie Winzer Johan Bellens erzählt: „Wir haben einen ausreichenden Sauergrad, der für den Schaumwein nötig ist. Damit schmeckt er frisch und nicht zu süß oder zu sehr nach Alkohol.“

In vielen Bereichen sorgte dieser komische Sommer und sein undefinierbares Wetter für Probleme, doch für die Weintrauben konnte es nicht besser sein: „Die Qualität hier ist außergewöhnlich. Späte Blüte im kühlen Frühjahr, ein warmer Monat Juni und glücklicherweise Regen im August.“

Aber, der Klimawandel birgt auch in Flandern Gefahren für den Wein: „Wir haben mehr Risiko auf Frost im Frühjahr und wenn die Sommer heiß und trocken bleiben, können die Trauben verbrennen. Dieses Jahr beginnt die Lese drei Wochen später als sonst und dass ist eine Folge des kalten Frühlings.“ 

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