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Inland
Justiz

Der frühere VRT-Radiomacher Sven Pichal bleibt auch auf Bitten seiner Anwälte weiter in U-Haft

Der ehemalige Radiomoderator Sven Pichal (Foto) bleibt noch mindestens einen Monat lang in Untersuchungshaft in einer Zelle in einem belgischen Gefängnis. Dem beliebten Radiomacher wird Besitz und Verbreitung von Inhalten mit sexuellem Missbrauch von Kindern vorgeworfen. Seine Anwälte sind der Ansicht, dass es besser sei, dass ihr Mandant nicht mit Fußfessel freigelassen wird. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Pichals Anwalt Walter Damen bestätigte gegenüber VRT NWS, dass sein Mandant nicht mit elektronischer Überwachung mittels einer Fußfessel aus der Haftanstalt entlassen wird. Die Ratskammer in Antwerpen beschloss am Dienstagmittag, dass der Verdächtige in seiner Zelle bleiben müsse.

Damit soll vermieden werden, dass Pichal erneut entsprechende Straftaten begeht und dass er mögliche Mittäter warnt oder schützt. Sven Pichal befindet sich inzwischen seit mehr als 3 Wochen in U-Haft. Er war am 24. August von der Polizei festgenommen worden. In den Fall wird gegen insgesamt vier Verdächtige ermittelt, unter anderem auch gegen einen flämischen Schauspieler.

Anwalt Damen sagte dazu auch, dass er und die anderen an diesem Fall beteiligten Anwälte der Ansicht seien, dass Pichal besser nicht mit Fußfessel auf freien Fuß gesetzt wird. Sie wollen, dass ihm die Hilfe zukommt, die er braucht und dass er in eine Einrichtung eingewiesen wird, wo er professionelle Hilfe auch bekommt. In rund einem Monat wird Sven Pichal erneut einem Haftrichter bei der Ratskammer vorgeführt.  

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